„Lockdown für Ungeimpfte“, aber keine generellen Schließungen

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Es wird offenbar keinen generellen Lockdown geben: Blick in die Wülfrather Fußgängerzone Im Spring ím vergangenen Jahr. Foto: Kling

Es wird keinen generellen Lockdown wegen der gestiegenen Corona-Zahlen geben. Das zeichnet sich im Vorfeld der heutigen Bund-Länder-Konferenz ab.

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Ab 11 Uhr wollen die Spitzen von Bund und Ländern beraten, wie sie bei der Bekämpfung der vierten Welle der Corona-Pandemie in Deutschland weiter vorgehen wollen. Gesundheitsminister Jens Spahn sprach in diesem Zusammenhang im ZDF von einem „Lockdown für Ungeimpfte“.

Offenbar sind weitere Einschränkungen für Menschen vorgesehen, die keinen Impfschutz haben oder nicht als genesen gelten. Die „2G-Regel“ soll bundesweit auch für den Handel eingeführt werden. Das sehen Medienberichten zufolge die Pläne vor, die heute beraten werden.

„2G“ gilt in Nordrhein-Westfalen aktuell bereits für den gesamten Freizeitbereich, soll jetzt auch für die Geschäfte eingeführt werden, die nicht zum täglichen Bedarf zählen. Eine Schließung von Restaurants und Gaststätten generell ist nicht vorgesehen. Für NRW seien diese auch „bei weitem nicht nötig“, sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst dem ZDF-Morgenmagazin.

Einschränkungen wird es bundesweit auch bei Großveranstaltungen wie der Fußball-Bundesliga geben – wie diese ausfallen werden, bleibt den Beratungen vorbehalten.

Offenbar bundesweit vorgesehen sind die Schließungen von Clubs, Diskotheken und Bars. Außerdem soll es Kontaktbeschränkungen bei Treffen geben, an denen Ungeimpfte beteiligt sind.

Beraten wollen die Spitzen von Bund und Ländern auch über das Thema allgemeine Impfpflicht und die Beschleunigung der Impfkampagne.