Neue Kitas in Metzkausen und Mettmann-West

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Ein Kind spielt mit Bausteinen. Foto: pixabay/symbolbild
Ein Kind spielt mit Bausteinen. Foto: pixabay/symbolbild

Mettmann. Einige Millionen hat die Stadt in den vergangenen Jahren in den Ausbau von Kitaplätzen investiert, um einem stetig steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen nachzukommen. Die Stadtverwaltung informiert:

Vor allem der Rechtsanspruch auf Betreuung von Kindern unter drei Jahren hat seit 2013 dazu geführt, dass viele Einrichtungen erweitert und neue Kitas gebaut werden mussten.

In der kommenden Woche erfolgt der symbolische erste Spatenstich für den Bau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte, die auf dem ehemaligen Sportplatz an der Spessartstraße in Metzkausen errichtet wird.

Eine weitere Kita für fünf Gruppen soll unterhalb des Düsselrings in Sichtweite des Wohngebietes Karpendelle gebaut werden. Das städtebauliche Konzept für die Kita Karpendelle ist jetzt im Ausschuss für strategische Stadtplanung, Stadtentwicklung und Bauen einstimmig verabschiedet worden.

Mit dem Mettmanner Architekten Gottfried Meerkamp hat die Verwaltung zwei Entwürfe mit unterschiedlichen Gebäudekonzepten erarbeitet. Die Mitglieder des Ausschusses folgten der Verwaltung, die sich für ein kompaktes, zweigeschossiges Gebäude auf dem terrassenförmig abfallendem Gelände ausgesprochen hatte.

Der Baukörper benötigt weniger Freifläche und fügt sich besser als ein eingeschossiger Bau in die Umgebung ein. Im Erdgeschoss können neben dem Eingangsbereich, einem Kinderrestaurant und dem Verwaltungsbereich auch die Räume für drei Gruppen mit allen erforderlichen Funktions- und Nebengebäuden untergebracht werden.

Über eine großzügige Treppenanlage und einen Aufzug kann das Obergeschoss barrierefrei erreicht werden. Neben einem Mehrzweckraum und Personalräumen ist ausreichend Platz für zwei weitere Grupperäume einschließlich der Nebenräume.

Die Bauweise bietet zudem den Vorteil, dass im Obergeschoss eine Erweiterung der Kita auf sechs Gruppen möglich wäre. Durch die kompakte Bauweise könnte die Kita darüber hinaus bei entsprechendem Bedarf durch einen Anbau erweitert werden.

Erschlossen werden soll die Kita vom Düsselring aus. Der vorhandene Fußweg soll verbreitert und als befahrbare Mischverkehrsfläche mit Parkplätzen in das Gelände geführt werden. Der Spielplatz, auf dessen Fläche die Kita entstehen wird, soll in Richtung Wohngebiet verlegt werden.

Auf der Grundlage dieses Beschlusses soll nun ein Entwurf des Bebauungsplans erarbeitet und dann die Beteiligungsverfahren durchgeführt werden.