Velbert: Polizist rettet sich durch Sprung / Täter entkommen über A44

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Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Symbolfoto: Polizei
Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Symbolfoto: Polizei

Velbert. Sonntagnacht, 5. Dezember, ist ein Autofahrer direkt auf einen Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Mettmann zugefahren, der ihn eigentlich kontrollieren wollte. Der Beamte rettet sich durch einen Sprung zur Seite. Das berichtet die Polizei.

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Laut Polizeibericht gegen 2.05 Uhr wollten zwei Beamte bei der Fahndung nach Graffiti-Sprayern an der Höferstraße in Velbert die Insassen eines silbernen Kombis überprüfen. Hierzu hatten sie ihren Streifenwagen quer auf die Straße gestellt.

Als der Kombi sich dem Streifenwagen näherte, stieg einer der beiden Beamten aus dem Streifenwagen, um dem Fahrer Anhaltesignale durchzugeben. Der Fahrer habe seine Fahrt verlangsamt und dabei den Anschein erweckt, anzuhalten, so die Polizei. Plötzlich habe er aber Gas gegeben und sei direkt auf den Polizisten zugefahren. Dieser habe sich nur durch einen Sprung zur Seite vor einem Zusammenstoß retten können.

Anschließend fuhr der Kombi mit hohem Tempo auf die A 535 davon. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf. Dabei sei der Wagen mit deutlich über 190 Kilometern pro Stunde in Richtung A 44 weitergefahren, so die Polizei. An der Anschlussstelle Essen-Kupferdreh verloren die Beamten das Auto jedoch aus den Augen – auch eine danach noch eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.

Bei weiteren Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass die an dem Wagen angebrachten Kennzeichen entwendet und zur Fahndung ausgeschrieben waren. Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit noch an.