Armbänder statt Kontrollen in Heiligenhaus

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In Heiligenhaus werden Bändchen ausgegeben, die die Einzelkontrollen der "2G"-Regel erleichtern sollen. Symbolfoto: Mathias Kehren

Heiligenhaus. Mit der Neufassung der Coronaschutz-Verordnung wurde auch für viele Bereiche des öffentlichen Lebens die sogenannte „2G“-Zutrittsbeschränkung eingeführt, die auch zu kontrollieren ist. Um den dadurch bedingten Mehraufwand für alle Beteiligten bestmöglich zu verringern, haben Stadtmarketing und Stadt Heiligenhaus individuelle Kontroll-Armbänder herstellen lassen.

Die Armbänder werden seit Donnerstag an den entsprechenden Stellen von Handel, Gastronomie, Dienstleistungen und auf dem Weihnachtsmarkt verteilt, die als Nachweis für den Status „Geimpft“ oder „Genesen“ gelten.

Sobald eine Person auf die Einhaltung der „2G“-Regel hin überprüft wurde, kann diese ein Armbändchen erhalten. Somit müsse dann an anderer Stelle nicht wieder der Impfausweis mit Personalausweis gezückt werden, heißt es dazu von der Stadtverwaltung. Die Armbänder seien zeitlich nicht befristet und gelten bei allen teilnehmenden Stellen, so die Verwaltung weiter.

“Auch mit Blick auf die Zutrittskontrolle für den Weihnachtswald haben wir nach geeigneten, sicheren und praktikablen Lösungen gesucht, die auch ein bisschen Normalität ermöglichen.
Mit der Nutzung der Kontrollbändchen verteilen wir zudem den Mehraufwand für Handel, Gastronomie und Stadt auf viele Schultern. Die gewissenhafte Kontrolle und Ausgabe der Bänder durch die beteiligten Betriebe wird zudem durch stichprobenartige Überprüfungen der Ordnungsbehördeergänzt“, führt Bürgermeister Michael Beck aus.

Auch das Stadtmarketing Velbert setzt auf ein vergleichbares System mit pinken Armbändchen. Diese dürften vor allem für den geplanten verkaufsoffenen Sonntag für viele Kunden eine Erleichterung bedeuten.