NRW-Ministerpräsident Wüst besucht Wohnungslose und Soldaten

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Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) spricht. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) spricht. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Essen. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat an Heiligabend an einer Weihnachtsfeier für Wohnungslose in Essen teilgenommen.

Bei dem Zusammentreffen in einer zentralen Beratungsstelle der Caritas gemeinsam mit Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen tauschte sich Wüst mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit von Wohnungslosigkeit Betroffenen aus. Die Weihnachtsfeier findet jedes Jahr an Heiligabend statt und wird von den Wohlfahrtsverbänden der Caritas und Diakonie als zentrale Verbände der Wohnungslosenhilfe in Essen organisiert.

Auch in diesem Jahr konnten sich wohnungslose Menschen bei einem Getränk und Essen aufwärmen und gemeinsam ein paar Stunden in weihnachtlicher Atmosphäre erleben. «In der Corona-Pandemie hat sich einmal mehr gezeigt, welche Werte unsere Gesellschaft ausmachen: Zusammenhalt, Solidarität und Nächstenliebe», sagte Wüst. «Gerade an Weihnachten wird bewusst, wie wichtig es ist, Menschen an der Seite zu haben und in einem sicheren und warmen Zuhause zu leben.» Den Betroffenen versprach der Landeschef: «Sie sind nicht vergessen. Wir werden an ihrer Seite stehen und sie unterstützen.» Mit der Landesinitiative «Endlich ein Zuhause!» werde man im Kampf gegen Wohnungslosigkeit, Armut und soziale Ausgrenzung weiter vorangehen, ergänzte Wüst.

Zuvor hatte sich der Landeschef bereits mit Soldatinnen und Soldaten im Essener Gesundheitsamt ausgetauscht und ihnen für ihren Einsatz gedankt. Die Bundeswehr hilft in der Pandemie in der Gesundheitsbehörde bei der Kontaktnachverfolgung und der telefonischen Betreuung von coronainfizierten Personen über die Weihnachtsfeiertage.