Schwungvoller Jahresausklang mit Offenbach

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Szenenfoto aus „Auf Ihr Wohl, Herr Blumenkohl!“. Foto: Bettina Stöß
Szenenfoto aus „Auf Ihr Wohl, Herr Blumenkohl!“. Foto: Bettina Stöß

Essen. Die Silvestervorstellung „Auf Ihr Wohl, Herr Blumenkohl!“ findet um 18 Uhr im Aalto-Theater statt.

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Eine große Portion Humor und musikalische Ohrwürmer von Jacques Offenbach: genau das Richtige für den Silvesterabend. Mit der Operette „Auf Ihr Wohl, Herr Blumenkohl!“ lässt das Aalto-Theater das Jahr am 31. Dezember schwungvoll ausklingen. Beginn der rund einstündigen Vorstellung ist um 18:00 Uhr, danach bleibt also noch genügend Zeit für das heimische Silvestermenü. – Herr Blumenkohl (Karl-Heinz Lehner) steckt in der Klemme – oder besser gesagt bis zum Hals in Schulden. Denn der gefürchtete Geldeintreiber Rudi Finsterling (Carl Bruchhäuser) versteht da leider keinen Spaß… Also muss eine italienische Operngala her, natürlich mit der Crème de la Crème der italienischen Opernstars, um möglichst viele reiche Sponsoren anzulocken. Doch zu Blumenkohls Unglück sagen die berühmt-berüchtigten Künstler*innen Maserati, Lamborghini und Ferrari kurzfristig ab. Gott sei Dank ist da noch Blumenkohls Tochter Helga (Giulia Montanari), die nicht nur Rat, sondern die Situation geschickt für ihr eigenes Vorhaben zu nutzen weiß. Denn sie möchte ihren Geliebten Hans-André (Dmitry Ivanchey) heiraten – sehr zum Missfallen Blumenkohls, kann ihm doch ein armer Geiger finanziell wohl kaum behilflich sein. Aber Hans-André entpuppt sich immerhin als glänzender Tenor und so beschließen Helga, Hans-André und Blumenkohl kurzerhand in der bevorstehenden Operngala selbst aufzutreten. Dass niemand der drei italienisch sprechen kann, ist dabei erst einmal zweitrangig. Zur Überraschung aller hat Hans-André am Ende auch noch ein Ass im Ärmel…

Wie gewohnt würzt Jacques Offenbach das Werk mit dem für ihn typischen beißenden Witz und nimmt dabei den ach so feinen Kunstgeschmack der Bourgeoisie aufs Korn. Natürlich darf auch die ein oder andere zündende Opernparodie nicht fehlen: ein Abend mit irrwitzigem, quasi italienischem, Furor! Regisseur Bruno Klimek, der sich in Essen bereits mit „Eine Nacht in Venedig“ bestens für hintergründige Komödien empfohlen hat, kreierte gemeinsam mit Dramaturgin Svenja Gottsmann eine deutsche Fassung eigens für das Aalto-Theater und fügte dabei musikalische Einlagen unter anderem von Gioacchino Rossini und Wolfgang Amadeus Mozart ein. Die musikalische Leitung übernimmt Wolfram-Maria Märtig.

Karten (€ 16,00-49,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo-Fr 10:00-16:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter T 02 01 81 22-200 (Mo und Sa 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-18:00 Uhr) sowie online unter www.theater-essen.de.