Polizeikontrolle: Laster hing „deutlich in den Federn“

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Nahezu ungesichert fand ein Polizist die Ladung vor. Foto: Polizei
Nahezu ungesichert fand ein Polizist die Ladung vor. Foto: Polizei

Ratingen. Am Mittwochmittag hat die Polizei auf der Mülheimer Straße in Ratingen einen Lkw gestoppt. Der Verkehrsdienst hegte den Verdacht einer Überladung. 

Gegen 12.35 Uhr ist der Lastwagen einem Kradfahrer des Verkehrsdienstes aufgefallen, weil das Fahrzeug „deutlich in den Federn“ gehangen habe, berichtet die Polizei. Der Beamte stoppte den Ford Transit aus Köln für eine Kontrolle: „Dabei stellte sich heraus, dass praktisch die gesamte Ladung, bei der es sich im Wesentlichen um große und schwere Spanplatten aus Holz handelte, auf der Ladefläche nahezu ungesichert transportiert wurde“, hieß es.

Auf der Waage bestätigte sich der Verdacht: „Das Ergebnis der Wägung war beeindruckend“, so die Polizei. Der Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm brachte 5.130 Kilogramm auf die Waage. „Diese Überladung von 1.630 Kilogramm bedeutet eine Überschreitung des erlaubten Wertes um 46 Prozent“. Laut Polizei entspreche das dem Gewicht eines „auf der Ladefläche abgestellten VW Caddy“.

Weiterfahren durfte der 38-jährige Lkw-Fahrer aus Köln nicht. Die Polizei schrieb eine Anzeige wegen Überladung und mangelhafter Ladungssicherung. „Allein die Überladung wird dabei mit einem Bußgeld von 235,- Euro und einem Punkt bewertet“, so die Behörde.