Horst Lichter spürt von beiden Eltern etwas in sich

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Koch und Moderator Horst Lichter. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild
Koch und Moderator Horst Lichter. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Köln. Koch und Moderator Horst Lichter (59, «Bares für Rares») entdeckt sowohl Wesenszüge seiner Mutter als auch seines Vaters an sich.

«Ich glaube, ich habe von beiden Seiten – also Papa und Mama – etwas abbekommen. Die Power, die Entschlossenheit, die kommt von meiner Mutter. Das sonnige Gemüt kommt von meinem Vater», sagte Lichter der Deutschen Presse-Agentur.

Sein Vater, der mit 56 Jahren starb, sei ein gütiger Mensch gewesen. Er habe seine eigenen Bedürfnisse immer zurückgestellt. «Er hat mir zum Beispiel immer die dicke Scheibe Brot mit Leberwurst gegeben und behauptet, er sei satt, damit ich die bekomme – obwohl er gar nicht satt war.»

Kein Tag vergehe, an dem er nicht an seine beiden verstorbenen Eltern denke, sagte Lichter – obwohl gerade sein Vater ja schon lange tot sei. «Ich denke dann: Was hätte ich ihm für Träume erfüllen können, mit den Möglichkeiten, die ich heute habe», sagte Lichter, der am 15. Januar 60 wird. «Vielleicht kriegt er es ja trotzdem mit.»