Jobst soll neuer Vorstandsvorsitzender bei Düsseldorf werden

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Alexander Jobst
Alexander Jobst spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Düsseldorf. Alexander Jobst soll neuer Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf werden. Laut Medienangaben wird der 48 Jahre alte Marketing-Experte die Nachfolge des in Kürze scheidenden Thomas Röttgermann antreten. Der Zweitligist wollte die Personalie am Dienstag noch nicht bestätigen.

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Jobst hatte im vergangenen Sommer nach zehn Jahren sein Amt als Vorstandsmitglied des Bundesliga-Absteigers FC Schalke niedergelegt. Über die neue Personalie hatte zunächst die «Bild» berichtet.

Jobst steht beim Zweitliga-13. vor einer schwierigen Aufgabe. Der seit April 2019 amtierende Röttgermann hatte ein Angebot des Aufsichtsrates zur Vertragsverlängerung mit deutlichen Worten abgelehnt: «Das mir vom Aufsichtsrat erläuterte Vorstandskonzept hat in mir nicht die Überzeugung auslösen können, dass dies geeignet ist, die anstehenden Herausforderungen, der sich die Fortuna zwangsläufig gegenübersehen wird, zu bestehen.»

Alle Versuche der Düsseldorfer, Vereinslegende Klaus Allofs zu Röttgermanns Nachfolger zu machen, blieben erfolglos. Der 65 Jahre alte ehemalige Fortuna-Profi und -Trainer sieht seine Zuständigkeit mehr im sportlichen Bereich. Er ist seit September 2020 im Vorstand für Fußball & Entwicklung und Kommunikation zuständig.

Weil er die Ausgliederung der Schalker Profi-Abteilung vom Gesamtverein vorantreiben wollte, galt Jobst bei vielen Schalke-Fans als Reizfigur. Bedrohungen gegen sich uns eine Familie trugen zu seinem Rückzug beim Revierclub bei. Wie die «Rheinische Post» am Dienstag berichtet, soll Peter Schwabe mit Jobst zur Fortuna wechseln. Der Direktor Sales hatte im Februar beim FC Schalke gekündigt und gilt als Vertrauter von Jobst.