Fotoausstellung über Beate Knappe im Niederbergischen Museum

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Gezeigt werden Schwarz-Weiß-Fotografien von Beate Knappe. Bild: Museum/Beate Knappe/Plakatauszug
Gezeigt werden Schwarz-Weiß-Fotografien von Beate Knappe. Bild: Museum/Beate Knappe/Plakatauszug

Wülfrath. Mit einer Vernissage eröffnet am Sonntag ,16. Januar, im Niederbergischen Museum an der Bergstraße 22 eine Fotoausstellung von Beate Knappe. Los geht es um 11 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Die Fotografin Beate Knappe, Anfang der 1950er Jahre in Wülfrath geboren, gilt als eine der wenigen Frauen, die die Bonner Republik mit dem Auge der Fotojournalistin beobachtet und mit ihren Bildern dokumentiert hat. Anlässlich ihres 70. Geburtstages kam es zu einem Kontakt zwischen dem Vorstand des Trägervereins des Niederbergischen Museums und Beate Knappe. Wegen der Corona-Problematik soll nun eigentlich eine bereits für das vergangene Jahr geplante Ausstellung am Sonntag eröffnet werden.

In einer Retrospektive soll das Wirken des beruflichen und künstlerisches Werdegangs Beate Knappes dargestellt und gewürdigt werden. Nach dem Studium an der Universität in Essen, das sie mit einer Diplomarbeit über die erste Portraitfotografin in Düsseldorf – Laura Lasinsky – abschloss, trat sie eine Stellung beim Ministerpräsidenten des Landes NRW an. Die 2000er Jahre wurden geprägt durch eine alles verändernde Lebenskrise, die aber für ihre persönliche Entwicklung sehr fruchtbar war. In diese Zeit fiel dann auch die Eröffnung ihres Fotostudios für Portraitfotografie in Düsseldorf-Flingern.

Heute arbeitet Knappe digital, nur in Schwarz-Weiß und sehr puristisch. Zu ihrem Stil sagt sie selber, dass er wesentlich geprägt sei durch die Determinierung der analogen Fotografie.

Für die Veranstaltung gilt die 2G-Regel.