7.500 Kritiker der Corona-Politik ziehen durch Innenstadt

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Eine Polizeibeamtin trägt ihre Dienstwaffe am Gürtel. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Eine Polizeibeamtin trägt ihre Dienstwaffe am Gürtel. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Düsseldorf. Tausende Gegner von Corona-Maßnahmen sind in Düsseldorf auf die Straße gegangen.

Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl am Samstag auf mehr als 7500, angemeldet waren nur 3500. Die Demonstranten hielten Pappschilder und Plakate in die Höhe, auf denen Slogans wie «Grundrechte sind keine Privilegien» und «Impfzwang? Nein! Danke!» standen. Die Kritiker der Corona-Politik betonten, dass Selbstbestimmung die Grundlage einer liberalen Demokratie sei.

Gegendemonstranten forderten sie hingegen zum «Impfen statt Schimpfen» auf – Impfen sei ein Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft, war ihre Auffassung.

Die etwa vierstündige Protestveranstaltung verlief nach Behördenangaben ohne größere Zwischenfälle. Es habe vereinzelt körperliche Auseinandersetzungen zwischen Meinungsgegnern gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Hierzu seien Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet worden. Rund um den Protestzug durch die Innenstadt war es zudem es zu Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen.