OWL-Tag: Wüst in Bielefeld, Lippe und Minden

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Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild
Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Detmold. Regierungschef Wüst ist auf Tour zu drei Terminen in Ostwestfalen-Lippe. Erst ein Besuch der Uni Bielefeld, dann trommelt er sein Kabinett auf einer Burg im Kreis Lippe zusammen, abends ein Treffen in Minden.

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) besucht am Dienstag (11.30 Uhr) die neue gegründete Medizinische Fakultät der Universität Bielefeld. Für die ersten Studierenden hatten dort im Oktober die Vorlesungen begonnen. Wüst und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) informieren sich bei Studentinnen und Studenten sowie der Fakultätsleitung. Der neue Medizin-Studiengang soll helfen, die drohende Landarzt-Lücke zu schließen.

Zum 75. Jahrestag des Beitritts von Lippe zu Nordrhein-Westfalen tagt das Kabinett am Nachmittag (14.00 Uhr) regional passend in auswärtiger Sitzung auf Burg Sternberg in Extertal. Wüst hatte kürzlich betont, mit Lippes Eingliederung sei das Land stärker, schöner, vielfältiger – und vollständig geworden. Fünf Monate nach der Gründung von NRW durch die Engländer war das bis dahin eigenständige Land Lippe am 21. Januar 1947 beigetreten.

Am frühen Abend (17.00 Uhr) trifft sich Wüst mit Landrätin Anna Katharina Bölling und Polizisten in Minden. Gegner der Corona-Maßnahmen hatten Anfang Januar versucht, vor ihr Privathaus zu ziehen. Polizeibeamte stoppten den Zug. Der Vorgang habe sie und ihre Familie «sprach- und fassungslos gemacht», hatte die CDU-Politikerin in einem Video auf Instagram betont.