Unfallflucht: Autofahrerin habe nichts von Strafbarkeit gewusst

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Speziell ausgebildete Ermittlerinnen und Ermittler der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Mettmann bearbeiten Unfallfluchten. Foto: Symbolbild (Polizei)
Speziell ausgebildete Ermittlerinnen und Ermittler der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Mettmann bearbeiten Unfallfluchten. Foto: Symbolbild (Polizei)

Hilden. Am Samstag die Polizei in Hilden eine Verkehrsunfallflucht aufklären können. Ein Zeuge hatte den Vorfall zuvor beobachtet. 

Laut Polizei sah ein Zeuge gegen 11.10 Uhr, wie eine Frau mit ihrem Auto auf dem Westring nach links auf die Gerresheimer Straße abbiegen wollte. „Dabei kam die Fahrerin von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Ampelmast, der durch den Aufprall beschädigt wurde“, hieß es. Die Autofahrerin flüchtete in Richtung Düsseldorf, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Der Zeuge rief daraufhin die Polizei. Kurze Zeit später stoppte ein Motorradpolizist in Düsseldorf einen silberfarbenen VW Polo, der Beschädigungen aufwies. „Die Fahrerin, eine 45-jährige Hildenerin, gab an, nicht gewusst zu haben, dass eine Verkehrsunfallflucht strafbar ist2, berichtet die Polizei. Die Behörde fertigte eine Strafanzeige.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 5.500 Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 898 6410, jederzeit entgegen.