Mehr Hochzeiten in NRW im Vergleich zu erstem Corona-Jahr

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Ein Brautpaar hält sich nach der Trauung an den Händen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
Ein Brautpaar hält sich nach der Trauung an den Händen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen hat es 2021 zwischen Januar und Oktober mehr standesamtliche Eheschließungen gegeben als im gleichen Zeitraum im Jahr 2020.

Wie das Statistische Landesamt mitteilte, wurden im ersten Pandemie-Jahr bis zum Herbst rund 57.000 Ehen geschlossen, während sich 2021 bislang rund 64.000 Paare das Ja-Wort gaben.

«Ich denke, das lag an den Erleichterungen im Sommer 2021», so ein Sprecher am Donnerstag. «Die Leute haben 2021 viele Hochzeiten nachgeholt, die sie im Jahr vorher nicht feiern konnten.»

Im Oktober 2021 heirateten allerdings insgesamt weniger Paare standesamtlich als ein Jahr zuvor – das Statistische Landesamt verzeichnete in dem Monat 17,3 Prozent weniger Trauungen. Dies könnte an den steigenden Fallzahlen und den Corona-Einschränkungen im vergangenen Herbst liegen, vermutet der Sprecher. Im Jahr 2020 habe es erst ab November wieder strenge Maßnahmen gegeben.