Gebauer: Corona-Testsystem ist nicht zusammengebrochen

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Yvonne Gebauer (FDP), Ministerin für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen. Foto: Roberto Pfeil/dpa
Yvonne Gebauer (FDP), Ministerin für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen. Foto: Roberto Pfeil/dpa

Düsseldorf. Trotz der jüngsten Einschränkungen ist das Corona-Testsystem an den nordrhein-westfälischen Schulen nach Darstellung der Landesregierung nicht zusammengebrochen.

Solche Behauptungen seien «grober Unfug», sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag in einer Aktuellen Stunde des Düsseldorfer Landtags. Die Ministerin bat aber um Verständnis für die kurzfristigen Änderungen und drückte ihr Bedauern darüber aus. Sie habe gewusst, dass das Unmut bei Eltern und Lehrern auslösen würde, habe das aber in Kauf nehmen müssen.

Grundschüler müssen jetzt nach einem positiven PCR-Pool-Test in ihrer Klasse am nächsten Tag nur noch mit einem einzelnen Schnelltest nachgetestet werden. Zuvor war auch die Nachtestung durch eine Rückstellprobe mit einem als genauer geltenden PCR-Test erfolgt. Die Änderung war Eltern und Schulen erst am späten Dienstagabend bekannt gegeben worden.

NRW habe sein «Vorzeige-Modell» mit den PCR-Lolli-Tests plus Rückstellprobe angesichts beschränkter Laborkapazitäten nicht aufrechterhalten können, nachdem der Bundesgesundheitsminister eine Konzentration der PCR-Tests auf besonders schutzwürdige Personengruppen angestoßen habe, erklärte Gebauer.