Velbert und Heiligenhaus erhalten neue Fördermittel für die Zentren

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"Zukunft Innenstadt" - das Land NRW hat weitere Fördermittel zur Belebung der Innenstädte angekündigt. Archivfoto: Mathias Kehren

Velbert/Heiligenhaus. Das Land unterstützt seit dem Jahr 2020 Jahren die Kommunen über das Förderprogramm „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“ bei der Weiterentwicklung und Stärkung der Innenstädte. Auch die Stadt Velbert profitiert wieder davon mit insgesamt in einer Höhe von 241.601 Euro, genauso wie Heiligenhaus wo die Fördersumme 110.700 Euro beträgt. Das teilt der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Sträßer mit.

Sträßer: „Das neue Jahr beginnt mit guten Nachrichten: Das Ortszentrum Velbert-Neviges wird mit 90.860 Euro, das Ortszentrum Velbert-Langenberg mit 71.541 Euro sowie die Innenstadt von Velbert-Mitte mit 79.200 Euro gefördert.“

Auch die Stadt Heiligenhaus bekommt laut Sträßer Fördermittel: „Hier wird die Innenstadt mit 110.700 Euro gefördert. Die Projektumsetzung kann sofort starten.“

Das Land will gerade in der Pandemie, die die Konkurrenz mit den großen Onlineanbietern drastisch verschärft hat, mit diesem Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren auch den örtlichen Einzelhandel unterstützen.

Landtagsabgeordneter Martin Sträßer. Foto: Büro Sträßer/Björn Ueberholz
Martin Sträßer Foto: Büro Sträßer/Björn Ueberholz

Sträßer: „Unsere Innenstädte sind Wirtschafts-, Wohn- und Lebensraum und sollen es bleiben. Die City ist nicht nur Aushängeschild einer Gemeinde, sondern auch ein Ort der Begegnung für die Menschen. Wir müssen die Zentren lebendig halten, denn von einer starken Innenstadt und den lokalen Ortszentren profitieren alle.

Das Förderprogramm setzt hier ein klares Zeichen. Ich bin sicher, dass unsere Innenstädte eine vitale Zukunft vor sich haben. Das wird nicht ohne Veränderungen gehen. Aber vor Ort brauchen und geben wir jetzt mehr Handlungsfreiheit, um auf Entwicklungen zu reagieren und Neues zu wagen.“

Die bereits dritte Programmphase seit 2020 zeige den Bedarf vor Ort, so Sträßer. Mit dem Sofortprogramm werden insgesamt über 200 Kommunen mit rund 95 Millionen Euro Landesförderung unterstützt.

Historie des Förderprogramms

Nach 2020 und 2021 erfolgt für 2022 damit der dritte Förderaufruf für „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ Die bekannten und bewährten Förderbausteine (Anmietung von Ladenlokalen, Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien sowie Expertisen, Beratungen und Moderationsprozesse im Zusammenhang mit der Reaktivierung von Einzelhandelsgroßimmobilien oder der Aufbau eines Zentrenmanagements) bleiben erhalten und werden durch neue Fördertatbestände erweitert.