Gestoppte KfW-Förderung: „fatales Signal für den Klimaschutz“

80
Baumaßnahmen innerhalb eines Hauses. Foto: pixabay
Baumaßnahmen innerhalb eines Hauses. Foto: pixabay

Velbert/Berlin. Die Bundesregierung hatte die KfW-Programme für den Bau energieeffizienter Gebäude. Der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (CDU) kritisiert mangelnde Planungssicherheit für Betroffene.

„Das ist ein fatales Signal für den Klimaschutz“, so Beyer, der fassungslos ist über den Stopp, denn auch in seinem Wahlkreis sind zahlreiche Bauherren massiv betroffen.“ Es seien aber nicht nur die Neubauförderungen gestoppt, sondern auch die energetischen Sanierungen von Gebäuden. „Nötig sind verlässliche politische Rahmenbedingungen, aber kein Harakiri zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger und des Klimaschutzes“, empört sich Beyer, der damit die vielen Beschwerden aufgreift, die heute in seinem Büro aufliefen. „Das Telefon steht nicht still“.

Die Empörung der Bürgerinnen und Bürger ist groß und verständlich“, so Beyer. Nach Angaben der Wohnungswirtschaft können aufgrund der Entscheidung des grünen Wirtschaftsministers in Deutschland bis zu 300.000 Wohnungen nicht wie geplant energieeffizient saniert oder gebaut werden. Bei vielen platzt auf Grund des nun nicht mehr stimmenden Finanzierungsplans der Traum vom Eigenheim. Das betreffe insbesondere junge Familien, berichtet Beyer über den entstandenen Schaden.