Keine Sturmschäden im Land: Böen auf dem Kahler Asten

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Regenwolken ziehen auf. Foto: Federico Gambarini/dpa/Symbolbild
Regenwolken ziehen auf. Foto: Federico Gambarini/dpa/Symbolbild

Düsseldorf. Das Sturmtief «Nadia» hat auf dem Kahler Asten in Nordrhein-Westfalen für Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 111 Kilometern pro Stunde gesorgt.

Aufgrund der Höhe des Berges seien diese Messungen allerdings außer Konkurrenz, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag. In den anderen Regionen des Landes fegten stürmische Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 63 Kilometer pro Stunde über Nordrhein-Westfalen hinweg. Dabei war nach Angaben des DWD vor allem der Nordosten betroffen. Hier habe es auch Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 81 Kilometer pro Stunde gegeben, so die Meteorologin. Am stärksten seien die Böen am Samstagabend gewesen. Derzeit lasse der Wind wieder nach.

Große Schäden hat der Sturm in Nordrhein-Westfalen nicht verursacht – das bestätigten am Sonntag verschiedene Polizeistellen. Auch im Zugverkehr gab es anders als im Norden Deutschlands kaum Einschränkungen. Lediglich auf der Bahnstrecke zwischen Hamm und Soest habe es aufgrund eines umgefallenen Baumes eine Störung gegeben, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn.