Fünf Kilo Kokain in Kuchenkartons: Mann fliegt im ICE auf

49
Das Blaulicht an einem Polizeiwagen leuchtet. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration
Das Blaulicht an einem Polizeiwagen leuchtet. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Kleve/Emmerich. Fünf Kilo Kokain in Kuchenkartons – auch das scheinbar raffinierte Versteck nutzte einem 23 Jahre alten mutmaßlichen Drogendealer am Ende wenig.

Bereits am Montag flog der junge Mann bei einer Personenkontrolle durch die Bundespolizei in einem ICE auf der Fahrt von Amsterdam nach Oberhausen auf. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, entdeckten die Beamten in einem Ablagefach oberhalb des Sitzplatzes des Reisenden eine Plastiktasche.

Bei der Durchsuchung der Tasche entdeckten die Polizisten vier rechteckige Kuchenkartons. In zwei der Schachteln befanden sich tatsächlich Süßspeisen, in den beiden anderen Kartons lagen vier Pakete mit insgesamt 5,06 Kilogramm Kokain im Straßenverkaufswert von rund 370.000 Euro. Die Betäubungsmittel wurden ebenso sichergestellt wie das bei dem Mann gefundene Bargeld in Höhe von knapp 6000 Euro. Der 23-Jährige kam in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Drogenhandels habe das Zollfahndungsamt Essen übernommen.