Klage um tödliches Medikament: Gericht deutet Ablehnung an

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Eine leere Flasche mit der Aufschrift «Pentobarbital-Natrium» steht in einem Museum. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild
Eine leere Flasche mit der Aufschrift «Pentobarbital-Natrium» steht in einem Museum. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Münster. Im Streit um ein todbringendes Medikament für schwerkranke Patienten mit Sterbewunsch deutete das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen am Mittwoch eine Ablehnung an.

Das Gericht sagte in der mündlichen Verhandlung, dass sich die Richter im Grundsatz wohl der Sicht des Verwaltungsgerichts Köln anschließen werden. Bereits in der Vorinstanz wurden die Klagen von Schwerkranken aus Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Baden-Württemberg abgewiesen. Sie fordern vom Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn die Erlaubnis zum Kauf des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital, um sich selbst zu töten.

Das Gericht will nach der mündlichen Verhandlung noch am Mittwoch ein Urteil verkünden.