Nach Geldautomatensprengung: Verfolgungsjagd bis Niederlande

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Der Schriftzug
Der Schriftzug "Geldautomat" auf einem Geldautomaten. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Bielefeld/Bebra. Nach einer Geldautomatensprengung in Hessen hat sich ein Tatverdächtiger eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei quer durch NRW geliefert.

Unbekannte haben einen Geldautomaten in Nordhessen gesprengt und sich dann eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Polizei in Bielefeld am Mittwoch mitteilte, hatte ein Tatverdächtiger am Morgen auf dem Gelände eines Getränkemarktes in Bebra (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) einen Automaten gesprengt. Danach floh er mit dem Auto quer durch Nordrhein-Westfalen. Zwischenzeitlich sei er dabei mit Geschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern unterwegs gewesen.

Nach einem kurzen Abstecher nach Niedersachsen habe er seine Fahrt über das Ruhrgebiet in Richtung niederländischer Grenze fortgesetzt. Bei der Verfolgungsjagd seien drei Hubschrauber eingesetzt worden. Am Mittwochnachmittag war der Mann den Angaben zufolge weiter in den Niederlanden auf der Flucht.

Bei der Sprengung des Geldautomaten entstand an zwei Gebäuden ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Die hessische Polizei geht außerdem davon aus, dass ein hoher fünfstelliger Geldbetrag aus dem Automaten gestohlen wurde. Bei den Sicherungsarbeiten sei zudem ein noch nicht detonierter Sprengsatz am Geldautomat gefunden und kurz darauf kontrolliert gesprengt worden.