Drei Jugendliche sollen über 70 Autos aufgebrochen haben

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Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Gelsenkirchen. Die Polizei ermittelt gegen drei Jugendliche, die zwischen dem 28. Januar und 1. Februar mindestens 71 Autos in verschiedenen Stadtteilen Gelsenkirchens aufgebrochen, beschädigt und daraus Gegenstände entwendet haben sollen.

Unter anderem hätten Zeugenhinweise die Polizei auf die Spur von zwei 14-Jährigen und einem 15-Jährigen gebracht. Sie stünden im Verdacht, Scheiben an den Fahrzeugen eingeschlagen und verschiedene Gegenstände daraus gestohlen zu haben, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Bundespolizisten hätten in der Nacht vom vergangenen Montag auf Dienstag gegen 2.50 Uhr zwei 14 Jahre alte Gelsenkirchener in der Nähe der Bundespolizeiwache am Wiehagen in der Neustadt gestellt, nachdem sie Scheiben klirren gehört hatten und auf die Straße geeilt waren. Sofortige Fahndungsmaßnahmen hätten die Beamten dann zu dem dritten, ein Jahr älteren Tatverdächtigen geführt.

Das jugendliche Trio wurde für weitere Ermittlungen auf die Wache und von dort zu den Eltern gebracht. Das Amtsgericht veranlasste Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Beschuldigten. Dort seien Beweismittel sichergestellt worden, hieß es. Die Polizei richtete eine Ermittlungskommission zu den Taten ein.