Wüst zu DW-Sendeverbot: «Angriff auf Pressefreiheit»

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Der Name «Deutsche Welle» steht an einer Glasscheibe. Foto: Marius Becker/dpa
Der Name «Deutsche Welle» steht an einer Glasscheibe. Foto: Marius Becker/dpa

Düsseldorf/Bonn. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat das von Russland gegen die Deutsche Welle (DW) verhängte Sendeverbot scharf kritisiert.

«Das Vorgehen Russlands gegen die Deutsche Welle ist ein massiver und willkürlicher Angriff auf die Pressefreiheit, den wir scharf verurteilen», twitterte Wüst am Donnerstag. Die Deutsche Welle mit Sitz in Bonn stehe für unabhängigen Journalismus und den Austausch der Kulturen und Völker. «Das ist ihr klarer Auftrag.» Mit dem Sendeverbot hatte Russland auf ein Sendeverbot des deutschsprachigen TV-Programms seines Staatssenders RT in Deutschland reagiert.