Getötete Polizisten: Schweigeminute im Innenministerium

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Reul (vorne, 2.v.r), NRWs Innenminister, und Mitarbeiter haben sich vor dem Gebäude versammelt. Foto: Federico Gambarini/dpa
Reul (vorne, 2.v.r), NRWs Innenminister, und Mitarbeiter haben sich vor dem Gebäude versammelt. Foto: Federico Gambarini/dpa

Düsseldorf. Innenminister Herbert Reul (CDU) und mehrere Dutzend Mitarbeiter haben am Freitagmorgen um 10 Uhr in einer Schweigeminute vor dem Düsseldorfer Ministerium der in Rheinland-Pfalz getöteten beiden Polizisten gedacht.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft in NRW hatte zudem alle Kolleginnen und Kollegen dazu aufgerufen, an der bundesweit einheitlichen Schweigeminute teilzunehmen.

Vor dem Düsseldorfer Innenministerium hatte man einen NRW-Schriftzug aufgebaut, hinter dem sich Reul und seine Mitarbeiter versammelten. Viele von ihnen kamen in Polizeiuniform. Unter dem Hashtag #zweivonuns gedachten viele Polizeibehörden in den sozialen Netzwerken der Toten. Landesweit trafen sich Einsatzkräfte – auch zum Beispiel der Feuerwehr – zu Gedenkminuten an Wachen oder Plätzen.

Ein 29 Jahre alter Oberkommissar und seine 24 Jahre alte Kollegin, eine Polizeianwärterin, waren am frühen Montagmorgen nur wenige Kilometer von Kusel entfernt bei einer Verkehrskontrolle erschossen worden. Unter dringendem Tatverdacht stehen zwei 32 und 38 Jahre alte Männer, die noch am selben Tag festgenommen worden waren und inzwischen in Untersuchungshaft sitzen.