Achtung ungemütlich: Dauerregen und kräftige Windböen

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Ein Passant geht unter einem bunten Regenschirm an der Uferprommenade des Phoenix Sees vorbei. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild
Ein Passant geht unter einem bunten Regenschirm an der Uferprommenade des Phoenix Sees vorbei. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Essen. Dauerregen und kräftiger Wind sorgen für ungemütliches Wetter in Nordrhein-Westfalen. Das gilt vor allem ab der Nacht zu Sonntag.

So rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für das Bergland mit Regenmengen von 30 bis 50 Litern binnen 24 Stunden. «Da kann auch schon mal der ein oder andere Bach oder kleinere Fluss über die Ufer treten», sagte der DWD-Meteorologe David Bötzel am Samstag. «Das ist aber kein Vergleich zur Hochwassersituation im Juli», betonte er. Bei der großen Flut hatte es über eine noch längere Zeitspanne deutlich größere Niederschlagsmengen gegeben.

Auch in den restlichen Landesteilen, etwa an Rhein und Ruhr, im Münsterland und in Ostwestfalen werde es am Sonntag fast den gesamten Tag regnen. Dazu müsse man sich auf verbreitet starke bis stürmische Windböen einrichten. Erst zum Abend lasse der ergiebige Regen von Nordwesten her langsam nach.

Immer wieder Wolkenlücken und allenfalls vereinzelte Schauer machen daher den Samstag eher zum Tag der Wahl für einen Wochenendspaziergang. Die Temperaturen klettern auf bis zu acht Grad im Flachland. Es werde allerdings windig, in Hochlagen des Rothaargebirges seien auch stürmische Böen möglich. Die kommende Woche bringe dann zwar weniger Regen, es bleibe aber wechselnd bewölkt. Auch Schauer seien noch möglich, sagte Bötzel.