Auch ohne Eberl: Herrmann hofft auf Vertragsverlängerung

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Gladbachs Patrick Herrmann (l) in Aktion gegen Leverkusens Exequiel Palacios. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild
Gladbachs Patrick Herrmann (l) in Aktion gegen Leverkusens Exequiel Palacios. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Mönchengladbach. Patrick Herrmann hofft, dass sein Vertrag beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach auch nach dem Rückzug von Sportdirektor Max Eberl verlängert wird.

«Es stimmt, dass mein Berater und ich bereits mit Max gesprochen hatten. Aber der ist jetzt nicht mehr da. Also müssen wir schauen, wie es jetzt weitergeht», sagte der 30 Jahre alte Offensivspieler am Samstag in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Der zweimalige Nationalspieler, der sein erstes Bundesliga-Spiel im Fohlen-Trikot Anfang 2010 bestritten hatte, möchte seinen im Sommer 2022 auslaufenden Vertrag bei seinem Stammverein bis 2024 verlängern. «Vorübergehend hat Max‘ Job nun ja Steffen Korell übernommen, den ich auch schon eine kleine Ewigkeit kenne und der, wie jeder andere bei Borussia, weiß, was er an mir hat und wie sehr ich an diesem Club hänge», kommentierte Herrmann.

Er bedauerte den Rückzug seines Förderers Eberl: «Klar ist es sehr schade. Max ist ein Topmanager, wahrscheinlich der beste der Bundesliga.» Gleichwohl könne der Club den Verlust auffangen. «Aber es ist ja zum Glück nicht so, als würde deshalb hier jetzt alles zusammenbrechen. Man hat bei Borussia in den vergangenen Jahren ein sehr gutes, tragfähiges Fundament gelegt, das auch solche Verluste aushält, egal ob es der Trainer oder der Sportdirektor ist, der geht. Und das muss auch so sein», sagte Herrmann.