Zwei Geldautomaten in einer Nacht gesprengt

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Splitter und ein Schild mit der Aufschrift «Geldautomat» liegen auf dem Boden. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa
Splitter und ein Schild mit der Aufschrift «Geldautomat» liegen auf dem Boden. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa

Meerbusch/Jüchen. Gleich zwei Geldautomaten sind in der Nacht zu Samstag im Rhein-Kreis Neuss gesprengt worden.

In beiden Fällen wurde jeweils der Bankvorraum verwüstet, wie die Polizei mitteilte. Zudem seien vor den Filialen geparkte Fahrzeuge beschädigt worden. Ob Bargeld erbeutet wurde, stehe noch nicht fest. Ein möglicher Tatzusammenhang werde geprüft, hieß es weiter.

Gegen 1.50 Uhr hatten drei dunkel gekleidete Täter zunächst mit Sprengstoff einen Automaten in Meerbusch zerstört und waren mit einem Auto in unbekannte Richtung davongefahren. Um 2.45 Uhr gab es in einer Bankfiliale in Jüchen ebenfalls eine Detonation: Nach ersten Erkenntnissen flohen drei Menschen in Richtung Autobahn 44 – vermutlich in einem anderen Fluchtfahrzeug als im ersten Fall.

Bei der Fahndung sei es zu einem Unfall zwischen einem Streifenwagen und dem Fluchtauto gekommen, berichtete die Polizei weiter. Das Polizeiauto sei stark beschädigt, ein Beamter an der Hand verletzt worden. Die weitergehende Suche mit einer Vielzahl von Polizeikräften sei bislang ohne Erfolg verlaufen, hieß es.