Bund nennt Details zu Sprengung der A45-Brücke Rahmede

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Die Talbrücke Rahmede bei Lüdenscheid. Foto: Kay-Helge Hercher/dpa/Archivbild
Die Talbrücke Rahmede bei Lüdenscheid. Foto: Kay-Helge Hercher/dpa/Archivbild

Berlin/Lüdenscheid. Die beschädigte Talbrücke Rahmede an der A45 im Sauerland soll gesprengt werden. Der Bundesverkehrsminister will nun Details zu dem Mega-Projekt an der zentralen Verkehrsachse nennen.

Gut zwei Monate nach Vollsperrung der maroden Autobahnbrücke Rahmede bei Lüdenscheid an der A45 will Bundesverkehrsminister Volker Wissing heute Details zur Sprengung bekanntgeben. Am Montag hatte der FDP-Politiker angekündigt, dass die Voraussetzungen für eine Sprengung des Bauwerks im Sauerland an der zentralen Nord-Süd-Verkehrsachse gegeben sind. Zuvor war dazu mit Spannung das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie erwartet worden. Alternativ hätte die rund 80 Meter hohe Talbrücke aufwendig von unten eingerüstet und dann Stück für Stück abgetragen werden müssen. Das hätte deutlich länger gedauert.

Unter der Brücke stehen allerdings einige Wohnhäuser und Gebäude von Betrieben. Auch die Westfalen-Niederlassung der Autobahn GmbH will bei der Online-Veranstaltung über die geplanten Maßnahmen informieren. Seit 2. Dezember ist die Talbrücke im Sauerland voll gesperrt – und damit zugleich eine zentrale Route von Dortmund nach Hessen und nach Bayern unterbrochen. Anwohner vor allem in Lüdenscheid sowie Unternehmen in der bedeutenden Wirtschaftsregion Südwestfalen sind stark getroffen.