Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen steigt an

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Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Düsseldorf. Die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen wieder deutlich angestiegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie am Donnerstag bei 1525,7. Am Mittwoch war der Wert noch mit 1483,9 auf einem stagnierenden Niveau angegeben worden.

Innerhalb von 24 Stunden kamen landesweit 57.701 neu bestätigte Corona-Fälle hinzu. Zudem wurden 51 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert.

Die höchsten Neuinfektionsraten verzeichneten die Kreise Düren (2489,3) und Remscheid (2433,7), die beide über der Schwelle von 2400 lagen. Den niedrigsten Wert in NRW gab das RKI für Mülheim an der Ruhr an (464,5).

Die Hospitalisierungsinzidenz stieg nach Angaben der Landeszentrums für Gesundheit (LZG) am Donnerstag weiter auf 6,40 (Mittwoch: 6,18). Diese Kennziffer gibt an, wie viele Corona-Infizierte pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus mussten. Aktuell werden fast 4916 Corona-Patienten in Kliniken behandelt – ein Anstieg von mehr als 100 gegenüber dem Vortag (4813). Die 5000er Marke dürfte bald fallen. 539 Covid-Patienten werden auf Intensivstationen behandelt, davon 277 Personen beatmet. Derzeit sind noch 356 Intensivbetten mit Beatmung in NRW verfügbar.