Unis gründen Spitzenforschungszentren: 75 Millionen vom Land

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Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Düsseldorf. Die drei Ruhrgebietsuniversitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen gründen mit 75 Millionen Euro Finanzhilfe vom Land gemeinsam Spitzenforschungszentren für Naturwissenschaften.

Die Zentren sollten «international sichtbar» werden und Spitzenakademiker anziehen, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) am Donnerstag bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Die Förderung laufe bis 2024, sei aber auch darüber hinaus gesichert. Forschungsthemen der künftigen «Research Center» seien Datensicherheit, Energiespeicher, umweltschonende Produkte und Arzneimittel.

Die drei Ruhrgebietsuniversitäten arbeiten ohnehin seit 2007 eng zusammen. Jetzt «setzen wir der Universitätsallianz Ruhr den Turbo ein», sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). «Wir wollen, dass noch mehr kluge Köpfe aus aller Welt bei uns an den großen Fragen der Zukunft arbeiten.»