Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen leicht gestiegen

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Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes hält einen Corona-Schnelltest in der Hand. Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild
Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes hält einen Corona-Schnelltest in der Hand. Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

Düsseldorf. Die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen leicht gestiegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen bei 1532,7 – nach 1525,7 am Donnerstag. Innerhalb von 24 Stunden kamen landesweit 51 676 neu Corona-Fälle hinzu. 45 Todesfälle wurden in diesem Zeitraum im Zusammenhang mit dem Virus registriert.

Die höchste Neuinfektionsrate in NRW verzeichnete der Hochsauerlandkreis (HSK) mit einer Inzidenz von 2351,5. Dahinter lagen Remscheid (2308,2) und der Kreis Düren (2270,5). Den niedrigsten Wert an Rhein und Ruhr verzeichnete laut RKI mit großem Abstand Mülheim an der Ruhr mit 559,3.

Die Hospitalisierungsinzidenz stieg nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit (LZG) am Freitag weiter auf nun 6,79 (Donnerstag: 6,40). Diese Kennziffer gibt an, wie viele Corona-Infizierte pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus mussten. Der Anteil der Covid-19-Patientinnen und Patienten auf den verfügbaren Intensivbetten lag laut Divi-Intensivregister bei 9,91 Prozent.

Aktuell werden laut Landesregierung 4913 (Vortag: 4916) Patientinnen und Patienten wegen Corona im Krankenhaus behandelt, 278 davon werden beatmet. 388 Intensivbetten mit Beatmung standen am Freitag noch zur Verfügung, 32 mehr als am Donnerstag.