Tausende bei Corona-Demo in Düsseldorf: Gegenprotest der SPD

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Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht bei einer Kontrolle auf der Straße. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild
Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht bei einer Kontrolle auf der Straße. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild

Düsseldorf. Erneut haben mehrere Tausend Menschen in Düsseldorf gegen die geltenden Corona-Maßnahmen demonstriert.

Sie trafen sich am Rheinufer zu einem Zug durch die Innenstadt. Auf Bannern und Plakaten wandten sie sich gegen einen Impfzwang und forderten Entscheidungsfreiheit. Die Polizei erwartete erhebliche Beeinträchtigungen des Verkehrs und hatte zusätzlich mehrere Hundertschaften für den Einsatz im Stadtgebiet angefordert, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Die SPD Düsseldorf hatte dazu aufgerufen, die Demonstration der Corona-Gegner mit einem Gegenprotest zu beantworten und wieder «Querdenkern Rote Karten zu zeigen», weil sie die Gesellschaft spalteten. Es sei sehr wichtig, den Widerstand der Zivilgesellschaft gegen egoistische, wissenschafts- und demokratiefeindliche Verschwörungserzählungen durch Solidarität in der Corona-Krise zu stärken, hatte SPD-Vorstandsmitglied Astrid Bönemann gesagt.

Die Partei hatte mehrere Treffpunkte entlang des Demonstrationszugs angemeldet, bei denen sich Bürger positionieren sollten. Dabei waren der Vorsitzende der Düsseldorfer SPD, Oliver Schreiber, und der Grünen-Politiker Stefan Engstfeld.