Rohstoffindustrie verkaufte 2020 weniger: Trotzdem Plus

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Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Bau- und Rohstoffindustrie hat im ersten Coronajahr 2020 mit gut 62 Millionen Tonnen knapp ein Prozent weniger Kies, Sand und Ton verkauft als 2019.

Wegen gestiegener Preise lag der Umsatz mit 575 Millionen Euro jedoch 3,8 Prozent über dem Vorjahreswert, wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf berichtete. Im Vergleich zum Jahr 2010 nahm die Absatzmenge um 3,4 Prozent und der Umsatz um 29,4 Prozent zu. Erfasst wurden die Daten von 123 Betrieben mit zehn oder mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Bundesweit wurde 2020 Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von 2,8 Milliarden Euro produziert, gut fünf Prozent mehr als 2019. Ein Fünftel des Umsatzes entfiel auf Betriebe in NRW.

2021 ging die verkaufte Menge in NRW weiter zurück. In den ersten neun Monaten produzierten die Unternehmen 6,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um 0,1 Prozent.