ADAC-Pannenhelfer häufiger gefragt als zum Pandemiestart

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Ein Pannenhelfer des ADAC hält vor seinem Fahrzeug eine Autobatterie. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild
Ein Pannenhelfer des ADAC hält vor seinem Fahrzeug eine Autobatterie. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Köln. Mit zunehmendem Verkehr auf den Straßen ist der ADAC im Vergleich zu 2020 im vergangenen Jahr wieder zu etwas mehr Pannen in Nordrhein-Westfalen ausgerückt.

Die Einsatzlage blieb jedoch weiter hinter dem Vor-Corona-Niveau zurück, wie der Verein am Dienstag mitteilte. Nach an diesem Dienstag veröffentlichten Angaben des ADAC rückten die gelben Pannenhelfer 2021 zu 909.677 Einsätzen aus – das entspricht einem Plus vom drei Prozent im Vergleich zu 2020 (rund 883.000 Einsätze). Im Jahr vor der Pandemie hatte der ADAC noch gut 70.000 Pannenhilfe-Fahrten mehr gezählt als 2021.

Vor allem das Schneechaos im Februar sowie die Flutkatastrophe im Juli habe die nordrhein-westfälischen Straßenwachtfahrer gefordert, berichteten die Verantwortlichen. Die mehr als 400 Pannenhelfer sowie weitere 98 ADAC-Partner waren im Durchschnitt fast 2500 Mal im Einsatz und legten dabei knapp 9,8 Millionen Kilometer zurück.

Der Tag mit den häufigsten Einsätzen war der 9. Februar 2021. Heftige Schneefälle, kalte Temperaturen und glatte Straßen hatten für lange Staus gesorgt: Unter anderem saßen auf der A2 bei Bielefeld Autofahrer stundenlang in ihren Fahrzeugen fest. 6128 Pannenhilfe-Einsätze fuhr der ADAC landesweit.

Laut bundesweiter Statistik bliebt die häufigste Pannenursache auch im vergangenen Jahr unverändert: Probleme mit der Autobatterie führten zu 46 Prozent aller Pannen. Danach folgen Motorprobleme mit 15,5 Prozent der Pannen. Bei knapp 15 Prozent lag es an Karosserie, Lenkung, Bremsen oder Fahrwerk.