Verkehrssünder will weiterfahren «bis Richter entscheidet»

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Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand.
Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Mit einer wenig plausiblen Entschuldigung ist ein unbelehrbarer Verkehrssünder gleich zweimal innerhalb weniger Tage ins Visier der Polizei Hagen geraten. Bei ihrer Streifenfahrt war den Beamten ein Auto «äußerst bekannt» vorgekommen, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Als sie den Wagen anhielten, ertappten sie denselben 30-jährigen Fahrer, dem sie wenige Tage zuvor bereits nach einer Trunkenheitsfahrt den Führerschein abgenommen hatten. Dessen Erklärung: «Er habe gedacht, dass er so lange weiterfahren dürfte, bis ein Richter etwas anderes entscheidet», heißt es im Polizei-Bericht. Die Beamten fanden das allerdings wenig plausibel. Sie untersagten die Weiterfahrt und legten eine weitere Anzeige gegen den Hagener vor.