Wüst sagt zügige Lockerungen der Corona-Maßnahmen für NRW zu

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Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild
Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Düsseldorf. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat im Düsseldorfer Landtag konkrete Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen für Nordrhein-Westfalen angekündigt.

«Zu den ersten Schritten wird bei uns in Nordrhein-Westfalen gehören, dass wir die Kontaktbeschränkungen für die Geimpften spürbar zurücknehmen», sagte er in einer Unterrichtung des Parlaments am Tag vor der nächsten Bund-Länder-Runde zur Corona-Krise. «In weiteren Schritten planen wir Erleichterungen bei Gastronomie, Hotels und Großveranstaltungen.»

Er wisse um die großen Belastungen und Anstrengungen des Handels in den vergangenen Monaten, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz. «Die FFP2-Maske wird künftig der zentrale Schutzmechanismus beim Einkaufen sein.» Gleichzeitig sollten Einschränkungen zurückgenommen werden, die besonders stark in die Grundrechte eingreifen. Das gelte etwa für den privaten Bereich.

An diesem Mittwoch wollen Bund und Länder mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) über Lockerungen beraten. In einem ersten Beschlussvorschlag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es, dass bis zum 20. März die weitreichenden Einschränkungen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens schrittweise zurückgenommen werden sollen.

Mit Achtsamkeit, Basisschutz – also Maskenpflicht, Abstandsregeln und Hygienekonzepten und konsequentem, auch durch eine gesetzliche Pflicht befördertem Impfen seien «vorausschauende und verantwortungsbewusste Öffnungsperspektiven für Deutschland und Nordrhein-Westfalen möglich», sagte Wüst. Am Donnerstag werde er den Landtag unterrichten, «wie wir die Beschlüsse in Nordrhein-Westfalen zeitnah umsetzen».