Nachnutzung von RWE-Standorten: Firma gegründet

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Blick auf ein Gebäude des RWE-Campus in Essen Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild
Blick auf ein Gebäude des RWE-Campus in Essen Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Bergheim/Essen. Für die Vorbereitung der künftigen Nutzung bestimmter RWE-Standorte im Rheinischen Revier nach dem Ende der Braunkohleförderung haben das Land NRW und der Energiekonzern eine eigene Gesellschaft gegründet. Die Perspektive.Struktur.Wandel GmbH (PSW) habe ihren Sitz im Tagungszentrum Schloss Paffendorf in Bergheim, teilte RWE am Mittwoch mit.

Zunächst soll sich die Gesellschaft mit der Zukunft von drei Standorten befassen: dem Neurather Kraftwerksbereich, der früheren Baustellen-Einrichtungsfläche am Kraftwerk Niederaußem sowie den sogenannten Tagesanlagen des Tagebaus Hambach mit ihren Verwaltungs-, Sozial- und Werkstattgebäuden und Lagerflächen.

Teile der Grundstücke sollen schnell wirtschaftlich genutzt und anschließend vermarktet werden können. Andere Teile bräuchten eine besondere Förderung, hieß es weiter. «Der Schwerpunkt der Gesellschaft liegt deshalb auf der konkreten Projektebene», betonte RWE. Einzelheiten wollen Land, RWE und die beteiligten Kommunen am Montag auf einer Pressekonferenz erläutern. Daran teilnehmen will auch NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach.