Gestiegene Rohstoffpreise drücken Gewinn von Gerresheimer

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Das Werksgelände des Pharmaglasherstellers Gerresheimer in Bünde. Foto: Achim Scheidemann/dpa
Das Werksgelände des Pharmaglasherstellers Gerresheimer in Bünde. Foto: Achim Scheidemann/dpa

Gute Geschäfte mit der Pharma- und Kosmetikindustrie haben dem Verpackungshersteller Gerresheimer Rückenwind verliehen. Dem standen allerdings höhere Kosten, etwa für Gas und Kunststoffgranulat, gegenüber. Der Umsatz stieg vor diesem Hintergrund im Geschäftsjahr 2020/21 (bis Ende November) um 5,6 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro, wie der MDax-Konzern am Donnerstag mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel um 1,2 Prozent auf 306,3 Millionen Euro. Damit blieb das Unternehmen beim operativen Ergebnis etwas unter der mittleren Analystenschätzung. Unter dem Strich entfällt auf die Anteilseigner der Düsseldorfer ein Nettogewinn von 83,8 Millionen Euro, gut 5 Prozent weniger als im Vorjahr.