Stahlhändler Klöckner übertrifft Prognosen

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Die Zentrale von Klöckner & Co in Duisburg.
Die Zentrale von Klöckner & Co in Duisburg. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Der Stahlhunger der Industrie sowie die hohen Preise treiben das Geschäft des Stahlhändlers Klöckner & Co weiter an. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) erreichte im vergangenen Jahr 848 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Duisburg mitteilte. Damit wurde das bislang ausgegebene Ziel von 800 Millionen übertroffen. Das Unternehmen habe damit das beste operative Ergebnis seit dem Börsengang 2006 erzielt, hieß es.

Für das erste Quartal zeigte sich Klöckner zudem positiv gestimmt und geht von einem bereinigten Ebitda über den Markterwartungen aus. Es dürfte in der Spanne von 130 bis 180 Millionen Euro liegen. Ein Jahr zuvor hatte Klöckner 130 Millionen erzielt. Dazu kämen noch Sondererträge aus dem Verkauf von Immobilien in der Schweiz sowie in Frankreich mit einem Volumen von 54 Millionen Euro. Die Prognose für 2022 sowie ausführliche Zahlen will Klöckner am 9. März vorlegen.