Nach «Ylenia» fegt Orkantief «Zeynep» über NRW hinweg

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Eine Windfahne zeigt die Windrichtung an.
Eine Windfahne zeigt die Windrichtung an. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Nach kurzem Zwischenhoch soll das Orkantief «Zeynep» im Laufe des Tages von Westen her über Nordrhein-Westfalen hinwegfegen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitagmorgen vor ersten Wind- und Orkanböen am Vormittag in der Eifel, vor allem in den Höhenlagen. Zum Mittag würden westlich des Rheins und im Norden des Landes verbreitet stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde erwartet, in den Hochlagen der Eifel sogar Sturm- und schwere Sturmböen bis 100 km/h.

Am Nachmittag erreicht das Tief mit weiteren Windzunahmen und verbreiteten Sturmböen von 85 bis 95 km/h nach und nach auch den Rest des Landes. In Schauernähe und nachfolgend im Norden und im Bergland sei mit orkanartigen Böen um 110 km/h zu rechnen. Im Laufe des Nachmittags sind einzelne Gewitter mit orkanartigen und Orkanböen bis zu 120 km/h möglich, warnte der DWD.

Im Laufe der ersten Hälfte der Nacht zum Samntag soll der Wind zunächst im Südwesten nachlassen, später auch im Nordosten. Gleichwohl sei gebietsweise noch mit Windböen, in Ostwestfalen mit stürmischen Böen bis 70 km/h zu rechnen. Oberhalb von 400 bis 500 Metern können es durch einzelne Schneeschauer glatt auf den Straßen werden.

Insgesamt habe «Zeynep» etwas weniger Kraft als das bereits durchgezogene Sturmtief «Ylenia», das landesweit relativ geringe Schäden anrichtete.