Sturmwarnung: Die Lage im Kreis Mettmann [Update: 17.00 Uhr]

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Ein Mann ist bei Regenwetter unterwegs. Foto: Volkmann
Ein Mann ist bei Regenwetter unterwegs. Foto: Volkmann

Kreis Mettmann. Dauerregen, Sturm und womöglich sogar Orkanböen – so sieht die Wetterlage auch im Kreis Mettmann voraussichtlich bis Samstagnacht aus. Der Wetterdienst meldet Warnlagen, die Städte treffen Vorsichtsmaßnahmen und das Amt für Brand- und Katastrophenschutz sowie der Rettungsdienst des Kreises bereiten sich vor.

Wetterlage

21. Februar

17.00 Uhr:

Der Deutsche Wetterdienst hat seine amtlich Warnung angepasst. Diese gilt von 17 bis 20 Uhr: Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) gerechnet werden.

13.15 Uhr:

Weiterhin besteht die amtliche Warnung vor Sturmböen im Kreis Mettmann. Die Warnlage des Deutschen Wetterdienstes gilt bis 20 Uhr am Montagabend. Es können Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 80, exponiert bis 95 Stundenkilometer auftreten.

Der Regen ist derzeit teils kräftig. Bis zum Abend sagt der DWD einschließlich der bereits gefallenen Mengen im Bergischen Land und im Rothaargebirge insgesamt Mengen von 40 bis 60 l/qm innerhalb von 48 Stunden vorher, in Staulagen bis 80 l/qm. Auch vom Niederrhein bis ins westliche Münsterland sowie in den Weststaulagen der Eifel Niederschlagsmengen sind um 40 l/qm innerhalb von 48 Stunden nicht ausgeschlossen.

In Nordrhein-Westfalen kann es bis zum Abend vereinzelte zu kurzen Graupelgewittern kommen, dann womöglich mit Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9).

20. Februar

19.08: Uhr: 

Der Deutsche Wetterdienst hat bereits eine amtliche Warnung vor Sturmböen für Montag bis in die Abendstunden hinein herausgegeben: In der Nacht von Sonntag auf Montag können ab 3 Uhr Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 80 Stundenkilometer aus westlicher Richtung auftreten. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen müsse sogar mit schweren Sturmböen bis 95 km/h (26m/s, 51kn, Bft 10) gerechnet werden.

Die amtliche Warnung gilt bis 20 Uhr am Montag für den Kreis Mettmann.

Die übrigen Warnungen gelten fort: Bis 22 Uhr am heutigen Sonntag können Böen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 55 und 70 km/h auftreten, in exponierten Lagen bis 80 km/h. Ab 22 Uhr am heutigen Sonntag kann es zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 95 Stundenkilometer kommen, in exponierten Lagen und in Schauernähe können sogar orkanartigen Böen bis 110 km/h auftreten.

Der Wetterdienst warnt vor möglichen Gefahren: „Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.“

Auch Niederschlag ist am Montag ein Thema: Bis zum Abend sind laut DWD insbesondere im Bergischen Land und im Rothaargebirge insgesamt Mengen von 40 bis 60 l/qm innerhalb von 48 Stunden möglich. In Staulagen seien bis 80 l/qm nicht ausgeschlossen.

10.54 Uhr:

Im Kreis Mettmann kann es nach aktueller amtlicher Warnung des Deutschen Wetterdienstes ab 22 Uhr und dann bis 3 Uhr in der Nacht zu  schweren Sturmböen kommen. Es muss mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h und 95 km/h anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung gerechnet werden. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen könnten mit orkanartige Böen bis 110 Stundenkilometer auftreten (31m/s, 60kn, Bft 11).

Zudem hat der Wetterdienst eine Vorab-Information herausgegeben, die ebenfalls den Zeitraum zwischen 22 Uhr am Sonntag und 3 Uhr am nächtlichen Montag betrifft: In der Nacht seien mit dem Durchzug einer Kaltfront kurzzeitig orkanartige Böen oder Orkanböen zwischen 110 und 120 Stundenkilometer (Bft 12) vor allem in Verbindung mit kräftigen Schauern oder lokalen Gewittern wahrscheinlich.

Für den Kreis Mettmann gilt weiterhin die am Samstagabend vom Deutschen Wetterdienst herausgegebene Warnung vor markantem Wetter: seit 10 Uhr und bis 22 Uhr kann es demnach zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Stundenkilometer kommen, mit Wind aus südwestlicher Richtung. In exponierten Lagen müssen mit Sturmböen bis 80 km/h gerechnet werden.

10.20 Uhr: 

Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes überqueren mehrere Tiefdruckgebiete Nordrhein-Westfalen: „Dabei dauert die bestehende nasse und stürmische Witterungsphase weiter an“, so der DWD zur Wetterlage.

Gebietsweise gibt es Dauerregen. „Nach ersten Regenfällen während der Nacht im Vormittagsverlauf erneut einsetzender Regen, bis in die Nacht zum Montag anhaltend“, so der Wetterdienst.

Zeitweise kann kräftiger Regen auftreten zunächst mit einem Schwerpunkt am unteren Niederrhein und im östlichen Bergland. In der Nacht zu Montag folgt dann laut Wettervorhersage ein Übergang in schauerartigen Niederschlag, im Bergland kann es zeitweise schneien. Nach kurzer Unterbrechung im Laufe des Montags erneut aufkommender Regen.

Bis Montagabend seien insbesondere im Bergischen Land und im Rothaargebirge insgesamt Mengen von 40 bis 60 l/qm innerhalb von 48 Stunden möglich, informiert der DWD. In Staulagen seien lokal auch ergiebige Mengen bis 80 l/qm nicht ausgeschlossen (Unwetter). Und: Niederrhein bis ins westliche Münsterland sowie in den Weststaulagen der Eifel sind Niederschlagsmengen um 40 l/qm innerhalb von 48 Stunden nicht ausgeschlossen.

Es bleibt zudem teils stürmisch: Ab dem Vormittag können erneut zunehmend verbreitet starke bis stürmische Böen zwischen 55 und 75 km/h auftreten, exponiert werden bis zu 85 km/h aus Südwest erreicht, im Tagesverlauf seien einzelne schwere Sturmböen bis 95 Stundenkilometer nicht ausgeschlossen.

Zum Abend sagt der Deutsche Wetterdienst eine weitere Windzunahme von Westen hervor. Dann können auch im Flachland häufiger Sturmböen um 85 km/h, exponiert schwere Sturmböen um 95 km/h auftreten. Eingangs der Nacht zum Montag kann es kurzzeitig verbreitet zu schweren Sturmböen bis 100 km/h kommen. In exponierten Lagen sowie in Verbindung mit kräftigen Schauern und Gewittern auch orkanartige Böen um 110 km/h (Bft 11) nicht ausgeschlossen (Unwetter). Dabei Winddrehung von Südwest auf West.

Für den Kreis Mettmann gilt weiterhin die am Samstagabend vom Deutschen Wetterdienst herausgegebene Warnung vor markantem Wetter: seit 10 Uhr und bis 22 Uhr kann es demnach zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Stundenkilometer kommen, mit Wind aus südwestlicher Richtung. In exponierten Lagen müssen mit Sturmböen bis 80 km/h gerechnet werden.

19. Februar

19.15 Uhr:

Für den Kreis Mettmann warnt der Deutsche Wetterdienst für Sonntag ab 10 Uhr vor Sturmböen. Demnach können Windgeschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Stundenkilometer aus südwestlicher Richtung auftreten. In exponierten Lagen müssen mit Sturmböen bis 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) gerechnet werden.

Der Wetterdienst warnt: „Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.“

Die amtliche Warnung vor Sturmböen für den Kreis Mettmann gilt bis etwa 22 Uhr am Sonntag.

16.00 Uhr:

„In der Nacht zum sowie am Sonntag verbreitet windig bis stürmisch“, so fasst der Deutsche Wetterdienst seine Prognose am Samstagnachmittag für die bundesweite Wetterlage zusammen. Bis Montag könne es wiederholt teils kräftige Regenfälle geben. Im Bergischen Land, Rothaargebirge und Harz sind bis 60 l/qm möglich, in Staulagen auch mehr.

Nach einer kurzen Wetterberuhigung zieht in der Nacht zum Sonntag ein Randtief über den Norden Deutschlands ostwärts. Auch in der Folge sorgten daher weitere Tiefdruckgebiete für „unbeständiges und sehr windiges bis stürmischen Wetter“.

11.46 Uhr:

Der Wetterdienst hat seine Prognose zur Wetterlage erneut angepasst. Für den Kreis Mettmann wurde eine Warnung vor Dauerregen herausgegeben – die Warnung gilt ab 18 Uhr am Samstag und bis 18 Uhr am Montag.

Hierzu informiert der DWD für den Niederschlag in Deutschland: „Heute Abend von Nordwesten aufkommender und teils länger anhaltender Regen, am Sonntag auch in Hochlagen Schnee in Regen übergehend. Am Sonntag tagsüber zeitweise kräftig. Bis Montagfrüh/Montagabend sowohl im nordwestlichen Flachland sowie in den nördlichen, westlichen und zentralen Mittelgebirgen teils Niederschlagssummen zwischen 30 und 50 l/qm. Im Bergischen Land, Rothaargebirge und Harz bis 60 l/qm, in Staulagen auch noch mehr. Niederschläge am Montag tagsüber in Hochlagen allerdings wieder als Schnee.“

11.35 Uhr:

Es ist noch nicht vorbei: Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Sturmböen herausgegeben. Ab 20 Uhr und bis 4 Uhr in der Nacht kann es demnach zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h und 65 km/h aus südwestlicher Richtung kommen. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen müsse mit Sturmböen bis 70 km/h gerechnet werden.

Der Wetterdienst warnt: „Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.“

9.43 Uhr: 

Für den Kreis Mettmann besteht nach Informationen des Deutschen Wetterdienst eine amtliche Warnung vor Windböen – und zwar bis 17 Uhr. Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 Stundenkilometer aus südwestlicher Richtung auf, so der DWD. In Schauernähe müsse mit Sturmböen bis 70 km/h gerechnet werden.

7.00 Uhr: 

Das Wetter hat sich insgesamt beruhigt, ein Orkantief zieht über das Baltikum nach Nordwestrussland ab. Das teilt der Wetterdienst zur aktuellen Prognose mit.

Am Vormittag nachlassender Sturm auch im Nordosten des Landes. Dort gibt es aber noch bis in den Nachmittag hinein Sturmböen bis 85 km/h aus Südwest bis West, an der Ostsee anfangs auch noch schwere Sturmböen oder orkanartige Böen um 100 km/h.

Auf dem Brocken sind heute tagsüber noch Orkanböen um 120 km/h (12 Bft) möglich. Zur Mitte hin gibt es meist noch stürmische Böen um 70 km/h, nach Südwesten hin Windböen um 55 Stundenkilometer und ganz im Südwesten teils keine Windwarnungen mehr. „Zum Abend hin von Südwesten her weiter abnehmender Wind“, so der Wetterdienst. Vorübergehend nur noch ganz im Norden und dort vor allem an den Küsten steife bis stürmische Böen“. In der Nacht zu Sonntag kann Wind wieder auffrischen, laut Deutschem Wetterdienst jedoch vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands.

18. Februar

20.01 Uhr:

Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Kreis Mettmann vor schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 85 km/h und 90 km/h aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen müsse mit schweren Sturmböen bis 100 km/h gerechnet werden. Die amtlich Warnung gilt seit 20 Uhr und bis 1 Uhr.

In der Zeit von 1 Uhr in der Nacht bis 5 Uhr morgens können Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h und 70 km/h aus südwestlicher Richtung auftreten.

Am Samstag ab 5 Uhr morgens und dann bis 17 Uhr treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe müsse laut Wetterdienst mit Sturmböen bis 70 km/h gerechnet werden.

Die amtliche Warnung vor orkanartigen Böen hat der DWD ab 20 Uhr aufgehoben.

17.03 Uhr:

Ein Orkantief verlagert sich laut Deutschem Wetterdienst über die mittlere Nordsee und Südschweden bis Samstagfrüh zur mittleren Ostsee. „Sein Sturmfeld überquert nachmittags, abends und in der kommenden Nacht ganz Deutschland ostwärts“. Zu rechnen sei mit weiter zunehmendem Südwest- bis Westwind.

Der Wetterdienst informiert: “ Am Nachmittag, abends und in der ersten Nachthälfte mit dem raschen Durchzug einer Kaltfront vorübergehend Sturm- und schwere Sturmböen (Bft 9 bis 10), vor allem im Norden und in der Mitte auch orkanartige Böen (Bft 11), Orkanböen (Bft 12) nicht ausgeschlossen (UNWETTER). In den Kamm und Gipfellagen der Mittelgebirge schwere Sturm- bis Orkanböen, auf exponierten Gipfeln (Brocken) Böen über 140 km/h nicht ausgeschlossen.

Nach Abzug der Kaltfront im Südwesten und Süden wieder rasche Windabnahme.
Im Norden dagegen bis weit in die Nacht hinein, im Nordosten bis Samstagvormittag verbreitet schwere Sturm- bis Orkanböen aus westlichen Richtungen. Im Nordseeumfeld, vor allem im Bereich der Ostfriesischen Inseln, der Elbmündung und an der Dithmarschener Küste, über mehrere Stunden Böen zwischen 130 und 150 km/h vereinzelt darüber.

Am Samstag auch im Nordosten allmählich etwas abnehmender Wind und Ende der Unwetterlage. Außer im Südwesten und Süden (dort in den Niederungen lediglich steife Böen Bft 7) aber noch verbreitet stürmische Böen (Bft 8), nach Norden und Nordosten zu sowie in freien Lagen Sturmböen (Bft 9) aus West, an den Küsten und in den Gipfellagen der Mittelgebirge bzw. der Alpen einzelne schwere Sturmböen (Bft 10). Auf exponierten Gipfeln orkanartige Böen (Bft 11) nicht ausgeschlossen.
Im Laufe des Nachmittags und Abends von Südwesten her allmählich abnehmender Wind.“

15.40 Uhr:

„Nach kurzem Zwischenhocheinfluss greift ein von England über die Nordsee bis morgen früh nach Südschweden ziehendes Orkantief auf Deutschland über“, informiert der Deutsche Wetterdienst am Nachmittag über die Wetterlage in Deutschland.

Am Nachmittag und Abend bestehe von West nach Ost ausgreifend die nächste schwere Sturmlage – andauernd bis voraussichtlich Samstagvormittag.

Der Schwerpunkt liegt laut Wetterdienst in der Nordhälfte mit lokalen orkanartigen Böen, besonders in Küstennähe mit Orkanböen Bft 11 bis 12 (100 bis 140 km/h) bis ins Flachland, anfangs aus Südwest, später aus West. An der Nordsee sowie in einigen Hochlagen in der Nacht zum Samstag wahrscheinlich Orkanböen über 140 km/h.

Auch in der Südhälfte Deutschlands kommt es am Nachmittag zu einer Windzunahme, ausgreifend nach Osten. Bis in tiefe Lagen können stürmische Böen Bft 8 (60-75 km/h) auftreten. In der ersten Hälfte der Nacht zu Samstag seien vorübergehend teils schwere Sturmböen Bft 9-10 (75 bis 100 km/h), auf den Bergen auch orkanartige Böen oder Orkanböen Bft 11-12 (100 bis 130 km/h) möglich.

Am Samstag im Nordosten bis in den Vormittag hinein noch orkanartige Böen möglich, an der Küste wahrscheinlich. Ansonsten gibt es voraussichtlich zunächst in der Mitte, im Norden und im Osten stürmische Böen und einzelne Sturmböen, auf den Bergen auch Orkanböen. Mit einer Windabnahme ist am Samstagnachmittag in Deutschland zu rechnen.

11.28 Uhr: 

Zur Wetterlage in Deutschland hat der DWD um 11.28 Uhr seinen Warnlagebericht aktualisiert. Heute Nachmittag und Abend seien demnach im Westen und Nordwesten einzelne kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. „In der Nacht zum Samstag dann im Norden einzelne kurze Gewitter mit schweren Sturmböen oder orkanartigen Böen“, so der Wetterdienst über die Prognosen zusätzlich zu den Sturm- und Orkanwarnungen.

10.38 Uhr:

„Am Nachmittag nimmt der Wind weiter zu und erreicht kurzzeitig beim
Durchgang einer Kaltfront Böen zwischen 90 und 110 km/h, stellenweise sind auch Orkanböen um 120 km/h aus westlichen Richtungen nicht ausgeschlossen“, so der Deutsche Wetterdienst in einer aktuellen Vorab-Information zu einer Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Am Abend zieht das Starkwindfeld ostwärts weiter, der Wind lässt dann deutlich nach. Die Vorab-Information gilt ab 14 Uhr und bis 20 Uhr.

10.15 Uhr:

Der Wetterdienst hat seine Prognose erneut aktualisiert. Die amtliche Warnung vor orkanartigen Böen gilt demnach bereits ab 14 Uhr und bis 20 Uhr.

Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 90 und 110 Stundenkilometer aus westlicher Richtung auf.

In Schauernähe müsse mit Orkanböen bis 120 km/h gerechnet werden. Auf der sogenannten Beaufortskala entspricht das der maximalen Stufe 12. Die herausgegebenen Werte des DWD zu den Windgeschwindigkeiten: 33m/s, 64kn, Bft 12.

„Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden“, so der Wetterdienst zu möglichen Gefahren. „Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände“.

Fenster und Türen solle man schließen, rät der DWD. Gegenstände im Freien gilt es zu sichern. „Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen“ und: „Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“.

9.50 Uhr:

Der Deutsche Wetterdienst hat eine verschärfte Unwetterprognose für den Nachmittag veröffentlicht. In einer amtlichen Warnung vor orkanartigen Böen weist der DWD auf Geschwindigkeiten zwischen 90 km/h und 110 km/h aus westlicher Richtung hin. In Schauernähe müssen mit Orkanböen bis 120 km/h gerechnet werden. Diese amtliche Unwetterwarnung gilt ab 16 Uhr und bis 20 Uhr.

17. Februar

21.45 Uhr:

Der Deutsche Wetterdienst hat amtliche Wetterwarnungen für Freitag ab 8 Uhr herausgegeben. Demnach treten am Morgen voraussichtlich Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/hund 85 km/h aus südwestlicher Richtung auf.

Ab 16 Uhr kann der Wind deutlich anziehen. Laut DWD treten dann schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h und 100 km/h anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen müsse sogar mit orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis 110 Stundenkilometer gerechnet werden.

Ab Freitagabend gegen 20 Uhr und dann bis etwa 1 Uhr in der Nacht zu Samstag bleibt das Unwetterpotenzial erhalten. Der Wetterdienst hat entsprechen eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 85 km/h und 90 km/h aus westlicher Richtung veröffentlicht. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen könnten  Sturmböen bis 100 km/h auftreten.

Der Wetterdienst warnt vor Gefahren durch herabfallende Gegenstände.

11.00 Uhr:

Der Deutsche Wetterdienst hat seine Vorab-Information mit dem Hinweis auf mögliche Orkanböen angepasst: Demnach können Winde am Freitag bereits ab 16 Uhr auffrischen: „Am Freitag nähert sich von Westen her ein weiteres Orkantief Deutschland“, so der DWD. Im Tagesverlauf frische der Südwestwind kräftig auf und erreiche am frühen Nachmittag bereits Sturmböen.

Heftiger wird es im weiteren Nachmittagsverlauf und am Abend. Dann nimmt der Wind weiter zu und erreicht Böen zwischen 90 und 110 km/h, stellenweise seien auch Orkanböen um 120 km/h aus westlichen Richtungen nicht ausgeschlossen, so der Wetterdienst. Im Nachverlauf zieht das Starkwindfeld ostwärts weiter und der Wind lässt deutlich nach.

Es handelt sich dabei um einen Hinweis auf eine Wetterlage mit „hohem Unwetterpotential“. Das Unwetter-Ereignis erwartet der DWD verbreitet, insbesondere in höheren Lagen. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können jedoch erst mit der Ausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen erfolgen. „Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit“, hieß es.

10.16 Uhr:

Von Nordwesten ziehen Gewitter auf. Darauf weist der Deutsche Wetterdienst in einer amtlichen Warnung vor markantem Wetter hin. Dabei gebe es schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h. Die Warnung gilt bis 11 Uhr. „Örtlich kann es Blitzschlag geben“, so der DWD. „Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr!“

Vereinzelt könnten Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. „Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände“, so die Warnung.

9.06 Uhr:

Am Donnerstag bis 10 Uhr gilt eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h und 100 km/h für den Kreis Mettmann; bis 18 Uhr können Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h und 85 km/h aus westlicher Richtung auftreten.

In der Nacht warnte der DWD vor orkanartigen Böen, diese Warnung galt bis 8 Uhr und wurde inzwischen aufgehoben.

Weiterhin aktiv ist zudem die Vorab-Information zu den möglichen Orkanböen in der Zeit ab Freitag 18 Uhr.

16. Februar

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Dauerregen und Sturmböen im Kreis Mettmann. Insbesondere ab der Nacht zu Donnerstag kann der Wind heftiger auffrischen, dann seien auch orkanartigen Böen möglich. Am Freitag könnte sich die Lage mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometer verschärfen.

Meldungen aus dem Kreisgebiet

Kreis Mettmann

21. Februar

18.20 Uhr: Die Feuerwehren warnen vor Gefahren

Die Sturmtiefs der vergangenen Tage haben auch die Städte im Kreis Mettmann teils heftig getroffen. Allmählich flaut der Wind ab, insbesondere lose Äste sind jedoch weiterhin eine Gefahr. Die Feuerwehren warnen. Ausführlich dazu hier.

18. Februar

12.16 Uhr: Kreisverwaltung warnt: Orkanböen bis 110 Stundenkilometer (Kreisverwaltung)

Der Kreis Mettmann warnt für heute (Freitag) ab 14 Uhr bis in die Nacht hinein erneut vor starken Orkanböen.

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst des Kreises bewertet die Situation anhand der vorliegenden Daten permanent.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird zunächst eine rasche Windzunahme mit orkanartigen Böen zwischen 90 km/h und 110 km/h aus westlicher Richtung erwartet. Teilweise ist mit Orkanböen bis 110 km/h zu rechnen. Nach derzeitigen Informationen könnte sich die Intensität ab etwa 20 Uhr leicht abschwächen.

Aufgrund der hohen Windgeschwindigkeiten können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. „Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen. Sichern Sie Gegenstände im Freien. Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien. Meiden Sie in jedem Fall Waldgebiete – auch nach Abklingen des Sturms“, mahnt der Kreis.

Der Kreis Mettmann hat einen Führungsstab eingerichtet, der die Koordination übernimmt, da mit einem erhöhten Einsatzaufkommen gerechnet wird. Die Leitstelle hat ihre personellen Kapazitäten erweitert, um möglichst viele Notrufe gleichzeitig bearbeiten zu können. Die Feuerwehren, Hilfsorganisationen und das THW im Kreis Mettmann sind auf die Gefahrenlage vorbereitet und stehen parat.

Mirko Braunheim, Leiter der Stabsstelle Bevölkerungsschutz des Kreises appelliert: „Unterstützen Sie unsere Arbeit! Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr, informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage und nutzen Sie die Warn-App NINA, über die wir Sie über mögliche Gefahren auf dem Laufenden halten. Den Notruf 112 wählen Sie bitte nur im Notfall.“

16. Februar

16.07 Uhr: Verteilnetzbetreiber ist vorbereitet (Westnetz)

Verteilnetzbetreiber Westnetz ist auf den angekündigten Durchzug der Kaltfront mit Orkanböen und kräftigen Niederschlägen vorbereitet. Zwar ist der starke Wind für die Stromleitungen kein Problem, denn auch starke Stürme können diesen normalerweise nichts anhaben. Probleme könnten Bäume oder Äste bereiten, die bei einem Sturm in die Freileitungen geraten. Bei solchen Ereignissen schalten Sicherheitssysteme die betroffene Leitung ab und es kommt zu einer Versorgungsunterbrechung. Bei Starkregen könnten Abschaltungen auf Grund von Überflutungen in Kellern oder technischen Anlagen
notwendig werden.

„Bei Ankündigung von Unwettern sind wir sensibilisiert. Wir haben bis zum Ende des Wochenendes unsere Bereitschaftsteams vergrößert. So sind wir gut vorbereitet und können bei Versorgungsunterbrechungen eine schnellstmögliche Wiederversorgung gewährleisten“, sagt Markus Zahn, Betriebsleiter im Regionalzentrum Neuss.

Die Netzmonteurinnen und Netzmonteure aus dem Regionalzentrum Neuss sind in vielen Städten und Gemeinden im Kreis Mettmann für den sicheren Netzbetrieb verantwortlich. So gibt es auch in Mettmann einen Westnetz-Stützpunkt, von dem sie schnell am möglichen Einsatzort sind. Ein Stromausfall in der Mittelspannung wird direkt über automatische Meldesysteme in der Netzleitstelle des Unternehmens registriert. Mitarbeitende von Westnetz werden von dort sofort informiert und kümmern sich um die Behebung des Schadens. Parallel schalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Netzleitstelle auf andere Leitungen um, so dass meist innerhalb von kurzer Zeit die Stromversorgung
für die Kunden wiederhergestellt ist.

Bei einer Störung in der Niederspannung ist Westnetz auf Hinweise der Kundinnen und Kunden angewiesen. Unter der Störungsnummer 0800 4112244 oder über www.störungsauskunft.de kann eine Stromstörung gemeldet werden.

13.30 Uhr: Katastrophenschutz rät zu NINA-App (Kreisverwaltung)

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst des Kreises Mettmann warnt vor starken Orkanböen zunächst in der Nacht vom heutigen Mittwoch auf den morgigen Donnerstag bei gleichzeitig starken Regenfällen mit bis zu 50 Litern pro Quadratmeter. Amtsleiter Torsten Schams rät unter anderem dazu, die Warn-App NINA zu nutzen. Mehr dazu hier.

13.28 Uhr: Einschränkungen im ÖPNV möglich (Wuppertaler Stadtwerke)

Die Wuppertaler Stadtwerke informieren unter Hinweis auf die Unwetterlage über möglich Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr.

Der Deutsche Wetterdienst hat für Wuppertal für die Zeit ab heute Abend, 16. Februar, bis zur Nacht von Freitag auf Samstag eine Sturmwarnung herausgegeben. Es wird mit Orkanböen bis 120 km/h gerechnet. Dies kann zu Beeinträchtigungen im Wuppertaler ÖPNV etwa durch umgestürzte Bäume führen.

Die WSW werden die Fahrgäste auf ihrer Website, über Twitter und die lokalen Medien über eventuelle Einschränkungen informieren.

Erkrath

20. Februar

11.50 Uhr: Erkrather Feuerwehr über 30 Mal gefordert (Feuerwehr)

Die Erkrather Feuerwehr zieht Bilanz nach der Unwetterphase. Nach einer ruhigen Nacht häuften sich die Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet Erkrath ab Samstagmorgen. Die Brandschützer arbeiteten 32 Einsätze im Zusammenhang mit dem Orkantief ab. Ausführlich dazu hier.

19. Februar

10.00 Uhr: 20 Einsätze nach Orkantief über Erkrath (Feuerwehr)

Umgestürzte Bäume am Erlenweg. Foto: FW Erkrath
Umgestürzte Bäume am Erlenweg. Foto: FW Erkrath

Bereits in der Nacht berichtete die Feuerwehr in einer Zwischenbilanz über die Lage in der Stadt. Demnach kam es bis 0.30 Uhr bereits zu 20 Einsätzen aufgrund der Orkanlage durch das Tief „Zeynep“.

„Die angerichteten Schäden verteilten sich auf umgestürzte Bäume, teilweise auf Hausdächer, sowie abgebrochene Äste und umgestürzte Bauzäune“, so die Wehr. Teilweise waren ganze Straßen nicht mehr passierbar.

Auf der Gerresheimer Landstraße in Unterfeldhaus sollte ein Baum auf ein Auto gestürzt und die Insassen eingeklemmt sein. „Glücklicherweise waren keine Personen eingeklemmt und auch nicht verletzt“, so die Feuerwehr.  Dann sei es „Schlag auf Schlag“ gegangen – die Einsätze häuften sich. Die Löschzüge Alt-Erkrath und Millrath wurden alarmiert.

Am Fabershof in Alt-Erkrath stürzten mehrere große Tannen um und blockierten die Zufahrt zu angrenzenden Wohnhäusern. Ein Auto wurde unter den Bäumen begraben. „Hier waren die Einsatzkräfte zirka vier Stunden tätig um die Straße wieder freizubekommen“, berichtet die Feuerwehr.

An der Kreuzstraße in Alt-Erkrath drohten mehrere beschädigte Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen, sodass die Hauptdurchgangsstraße komplett gesperrt werden musste.

Da gegen 18 Uhr die Sturmböen wieder an Stärke zunahmen und eine ungefährdete Arbeit für die Einsatzkräfte nicht mehr möglich machten, wurden hier die Einsatzmaßnahmen abgebrochen. Gleiches gilt für die Metzkausener Straße in Alt-Erkrath und den Winkelsmühler Weg in Hochdahl. Daher blieben diese Straßen gesperrt und die weiterführenden Einsatzmaßnahmen werden am Samstagmorgen bei Tageslicht fortgeführt.

Weitere zeitintensive Einsatzstellen gab es am Erlenweg sowie an der Willbecker Straße in Hochdahl. Hier mussten mehrere Bäume, die umzustürzen drohten, über die Drehleiter abgetragen werden.

17. Februar

19.50 Uhr: Sturmtief Ylenia über Erkrath (Feuerwehr)

Die Feuerwehr Erkrath musste seit den Nachtstunden insgesamt zehn wetterbedingte Einsätze im Stadtgebiet abarbeiten. Hierbei handelte es sich hauptsächlich um umgestürzte Bäume oder Bäume von denen eine Gefahr wie z.B. lose Äste ausging.

Da sich die Einsätze über den ganzen Tag verteilten, konnten diese alleine durch die hauptamtliche Wachbesatzung abgearbeitet werden. Eine zusätzliche Alarmierung von ehrenamtlichen Einsatzkräften war daher nicht erforderlich.

16.58 Uhr: Friedhöfe bleiben bis Montag geschlossen (Stadtverwaltung)

Aufgrund weiterer Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes bleiben
die städtischen Friedhöfe bis einschließlich Montag, den 21.02.2022, vorsorglich
geschlossen. Für Nordrhein-Westfalen und somit auch für Erkrath werden von
Freitag (18.02.) auf Samstag (19.02.) weitere schwere Sturm- und Orkanböen
erwartet. Auch in der Nacht von Sonntag (20.02.) auf Montag (21.02.) soll es
stürmisch bleiben, ehe sich die Wetterlage zu Wochenbeginn beruhigt.
Die Friedhofsverwaltung wird die städtischen Friedhöfe am Montag auf mögliche
Schäden überprüfen und anschließend darüber informieren, wann mit einer
Öffnung zu rechnen ist.

Der Deutsche Wetterdienst rät den Bürgerinnen und Bürgern möglichst zuhause
zu bleiben und im Freien auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände
zu achten sowie Gefahrenzonen wie Wälder zu meiden. Tipps zur Vorsorge und
zum Verhalten bei Unwetter gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe auf seiner Website unter www.bbk.bund.de. Zusätzlich
informiert auch die Warn-App NINA über die aktuelle regionale Wetterlage und
mögliche Gefahren.

16. Februar

15.49 Uhr: Schließung von Sportstätten und Co (Stadtverwaltung)

Aufgrund der amtlichen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes bleiben
die Schulen in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 17. Februar, landesweit
und damit auch in Erkrath geschlossen. Darauf weist die Stadt Erkrath hin.

In Nordrhein-Westfalen werden in der Nacht von Mittwoch (16.02.) auf Donnerstag (17.02.) schweren Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h bis hin zu orkanartigen Böen um 110 km/h erwartet. Auch im Verlauf des Donnerstags ist weiterhin mit orkanartigen Böen zu rechnen. Eine Windabschwächung wird erst für Donnerstagabend erwartet.

Wegen des drohenden Unwetters bleiben am Donnerstag, 17. Februar, auch alle städtischen Sportstätten (darunter Sportplätze, Sporthallen und Turnhallen) und Friedhöfe sowie der Wochenmarkt in Hochdahl vorsorglich geschlossen. Ob die Sicherheitsvorkehrungen über den Donnerstag hinaus gelten, wird noch bekannt gegeben. Hier soll zunächst die Entwicklung der Wetterlage beobachtet werden. Nach Prognose des Deutschen Wetterdienstes drohen von Freitag (18.02.) auf Samstag (19.02.) erneut schwere Sturm- und Orkanböen.

Haan

19. Februar

13.48 Uhr: Haan Wehr im Dauereinsatz wegen Unwetterlage (Feuerwehr)

Sturmtief „Zeynep“ hat in Haan gestern und heute zahlreiche Einsätze verursacht. Die Feuerwehr ist seit Freitag inzwischen 44 Mal ausgerückt. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützte. Ausführlich dazu hier.

Heiligenhaus

19. Februar

12.10 Uhr: Heiligenhauser Feuerwehr bewältigt Sturm-Einsätze (Feuerwehr)

Das Sturmtief „Zeynep“ sorgte am Freitag für viele Schäden in Heiligenhaus. Gut 75 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und den Technischen Betrieben arbeiteten Hand in Hand. Sie räumten umgestürzte Bäume von den Straßen, fällten gefährliche Bäume und sicherten lose Bauteile. Ausführlich dazu hier.

16. Februar

13.29 Uhr: Stadt bereitet sich vor (Stadtverwaltung)

Aufgrund der Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes sind für heute und die kommenden Tage schwere Sturm- und Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h angesagt. Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadt Heiligenhaus entsprechend vorbereitet.

„Sowohl die Feuerwehr mit deren ehrenamtlichen Einsatzkräften, die Technischen Betriebe mit Personal und schwerem technischen Gerät, die Ordnungsbehörde als auch die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks sind auf mögliche Schadensereignisse vorbereitet und stehen in Bereitschaft“ fasst Bürgermeister Michael Beck die entsprechenden Vorbereitungen zusammen.

„So sehr ich hoffe, dass Heiligenhaus weitestgehend von dem angekündigten Unwetter
verschont bleiben wird, möchte ich dennoch alle Heiligenhauser Bürgerinnen und Bürger bitten, ihre Gegenstände im Freien zu sichern, von Spaziergängen im Wald Abstand zu nehmen und nicht unbedingt notwendige Erledigungen zu vermeiden bzw. zu verschieben. Bitte passen Sie auf sich auf!“

Ganz aktuell erreichte die Stadt eine sog. „Schulmail“ des Schulministeriums, mit der aufgrund der anstehenden Unwetterlage ein landesweiter Unterrichtsausfall für den morgigen Schultag angeordnet wird.

Langenfeld

20. Februar

13.00 Uhr: Langenfelder Feuerwehr mehrfach gefordert (Feuerwehr)

Das Sturmtief „Zeynep“ hat auch die Kräfte der Feuerwehr Langenfeld in Atem gehalten. Mehrfach rückte die Retter im Zeitraum von Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag aus. Ausführlich dazu hier.

Mettmann

21. Februar

12.30 Uhr: Talstraße aus Sicherheitsgründen gesperrt (Stadtverwaltung)

Nach der erneuten Sturmwarnung von Sonntag auf Montag hatte die Feuerwehr am Sonntag aus Sicherheitsgründen die Talstraße zwischen Beethovenstraße und dem Neanderthal-Museum für den Verkehr gesperrt.

Nach Auskunft der Straßenmeisterei Velbert, die für die Landstraße (L 403) zuständig ist, bleibt die Talstraße heute und auch morgen weiter gesperrt. Dort müssen Sturmschäden beseitigt und rund 50 Bäume entlang der Straße gefällt werden, die umzustürzen drohen.

19. Februar

9.50 Uhr: Feuerwehr: Viele Bäume hielten nicht stand (Feuerwehr)

Drehleiter der Feuerwehr Mettmann im Einsatz bei der Beseitigung von Sturmschäden. Foto: FW Mettmann
Drehleiter der Feuerwehr Mettmann im Einsatz bei der Beseitigung von Sturmschäden. Foto: FW Mettmann

Der Sturm fegte auch über Mettmann hinweg: Bereits in den frühen Nachmittagsstunden frischte der Wind auf und erreichte in Böen bis zu 110 Stundenkilometer. „Viele Bäume hielten dem Winddruck nicht stand, stürzten um und mussten von der Feuerwehr beseitigt werden – so beispielsweise auf der Talstraße im Neandertal, auf der Meiersberger und Mettmanner Straße“, berichtet die Wehr.

Während der Abarbeitung der sturmbedingten Einsätze lösten dem zwei Brandmeldeanlagen aus. Die Feuerwehr Wülfrath half mit der Drehleiter aus. „Bei den durchgeführten Erkundungsmaßnahmen durch die Feuerwehr vor Ort, konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden – in beiden Fällen handelte es sich um Fehlalarme“, so die Feuerwehr.

Länger beschäftigte die Feuerwehrkräfte ein Baum, der in Niederschwarzbach in eine Freileitung gestürzt war und voraussichtlich noch in der Nacht aufwändig abgetragen werden muss. Glück hatten Insassen eines Autos, auf das ein meterhoher Baum krachte.

18. Februar

13.18 Uhr: Städtische Sportstätten gesperrt (Stadtverwaltung)

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einem Sturm mit Orkanböen. Aufgrund dieser potentiellen Gefährdungslage hat die Stadtverwaltung entschieden, alle städtischen Sportstätten (Hallen und Außensportanlagen) für eine Nutzung am heutigen Freitag, 18. Februar, zu sperren.

17. Februar

8.32 Uhr: Wenige Sturmeinsätze, aber ein Garagenbrand (Stadtverwaltung)

Der angekündigte Sturm hat Mettmann bisher weitestgehend verschont. Die Feuerwehr meldet lediglich fünf kleinere Sturmeinsätze in der Nacht, bei denen abgebrochene Äste beseitigt werden mussten. Zurzeit ist die Wehr auf der Kantstraße in Metzkausen im Einsatz. Dort droht ein Baum auf ein Auto zu stürzen.

Gegen 3.30 Uhr rückte die Feuerwehr zur Straße Laubach aus. Dort brannte aus bislang unbekannter Ursache eine Doppelgarage vollständig aus. In der Garage befanden sich keine Fahrzeuge. Der Einsatz dauerte bis gegen 7 Uhr. Zurzeit ist das Technische Hilfswerk vor Ort – die Garage ist einsturzgefährdet.

16. Februar

16.13 Uhr: Verzögerungen bei Sperrmüll- und Müllabfuhr möglich (Stadtverwaltung)

Aufgrund des angekündigten Sturms kann es möglicherweise zu Verzögerungen oder sogar zum Ausfall bei der Sperrmüllabfuhr und Müllabfuhr kommen. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass sie keine Haftung bei Schäden durch herumfliegende Sperrmüllteile übernimmt. Gegebenenfalls sollte deshalb mit dem städtischen Baubetriebshof ein neuer Termin vereinbart werden, wenn die Gefahr besteht, dass Teile nicht sicher bereitgestellt werden können.

Sollte die Müllabfuhr wegen der Wettersituation nicht oder verspätet erfolgen, können die Tonnen am Straßenland stehen gelassen werden. Sie werden auf jeden Fall in den Folgetagen geleert. Da auch volle Tonnen durch den Wind umkippen können, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, den Abfall wieder einzusammeln und ihn in die Tonne zu füllen.

14.16 Uhr: Städtische Kitas bleiben geschlossen (Stadtverwaltung)

Am Donnerstag, 17. Februar, bleiben die städtischen Kitas in Mettmann geschlossen. Nachdem das Land NRW für morgen aufgrund der Sturmwarnung schulfrei für die Schülerinnen und Schüler angeordnet hat, hat sich auch die Stadtverwaltung in Absprache mit den Kita-Leitungen dazu entschieden, dass die städtischen Kindertagesstätten aus Sicherheitsgründen am morgigen Donnerstag, 17. Februar, geschlossen bleiben.

Die Verwaltung bittet um Verständnis für die kurzfristige Entscheidung, aber die Stadt erreichte die Schließungsanordnung für die Schulen erst heute Mittag.

12.29 Uhr: Städtische Friedhöfe werden geschlossen (Stadtverwaltung)

Aufgrund der Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird die Stadt die Friedhöfe schließen. Die Warnungen beziehen sich auf die Zeit von Mittwochabend bis Donnerstagabend und von Freitagmittag bis in den Samstag hinein. Um auch am Montag die Friedhöfe auf Astbruch oder sonstige sturmbedingte Gefahren hin zu überprüfen, bleiben die Friedhöfe von Mittwochabend bis voraussichtlich Montagmittag geschlossen. Die Bestattungen, die schon terminiert sind, werden aber durchgeführt.

Da es in den vergangenen Wochen sehr viel geregnet hat, haben die Bäume in dem aufgeweichten Boden nicht den erforderlichen Halt. Deshalb kann es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen möglich sein, dass sie umstürzen. Auch das Ausbrechen und Herunterfallen einzelner Äste ist bei Sturmgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h nicht ausgeschlossen.

Auch auf Spaziergänge in den städtischen Grünanlagen sollte man in den nächsten Tagen verzichten. Heruntergefallene Äste oder umgestürzte Bäume werden die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs möglichst schnell entfernen. Da dies jedoch nicht überall gleichzeitig geschehen kann, bittet die Verwaltung Bürgerinnen und Bürger, verstärkt auf mögliche Stolperfallen zu achten.

Sämtliche Maßnahme dienen der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt wird alles unternehmen, um die Friedhöfe so schnell wie möglich wieder zu öffnen und Spaziergänge in den öffentlichen Grünflächen möglich zu machen.

Ratingen

21. Februar

12.56 Uhr: Keine Pause: „Antonia“ hält die Feuerwehr in Atem (Feuerwehr)

Ratingen. Inzwischen verzeichnet die Feuerwehr Ratingen im Stadtgebiet 88 sturmbedingte Einsätze. Auch „Antonia“ sorgte hielt die Einsatzkräfte auf Trab. Mehr dazu hier.

19. Februar

15.59 Uhr: Sturm sorgt für Schäden (Feuerwehr)

Überblick über die Einsatzstellen der Feuerwehr. Foto: FW Ratingen
Überblick über die Einsatzstellen der Feuerwehr. Foto: FW Ratingen

Seit den frühen Morgenstunden sorgen umgestürzte Bäume für anhaltende Einsätze der Feuerwehr Ratingen. „Nach einer relativ ruhigen Nacht häuften sich weitere Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet Ratingen“, so die Wehr. Bislang 69 Einsätze wurden im Zusammenhang mit dem Orkantief abgearbeitet. Seit Mitternacht wurden parallel 35 Rettungsdiensteinsätze bewältigt.

Viermal leisteten die Retter Brand- und technische Hilfe. Im Einsatz heute befanden sich die Einheiten der Berufsfeuerwehr und Standorte Mitte, Homberg, Lintorf, Tiefenbroich, Eggerscheidt sowie der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus. „Nachdem das gestrige Einsatzaufkommen mit Unterstützung des Führungsstabes, bestehend aus den Sondereinheiten „Führungsgruppe“ sowie „Information und Kommunikation“ abgearbeitet wurde, konnten die heutigen Lagen mit der Unterstützung der Leitstelle Mettmann, der Einsatzzentrale Ratingen und den Führungsdiensten bewältigt werden“, so die Feuerwehr.

Ein besonderer Einsatz war laut Feuerwehr die Erkundung eines Spielplatzes: Dort waren angebrochene Äste oberhalb der Spielgeräte gemeldet worden, die herabzufallen drohten. Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang davor, solche Spielplätze zu benutzen.

18. Februar

22.20 Uhr: Einsatzgeschehen beruhigt sich (Feuerwehr)

Das Einsatzgeschehen beruhigt sich nach Angaben der Ratinger Feuerwehr langsam, nachdem der Sturm weiter gezogen ist. Zwischen 0 und 22 Uhr musste die Feuerwehr Ratingen zu 45 Technischen Hilfeleistungen und Brandeinsätzen sowie 66 Rettungsdiensteinsätzen ausrücken.

„Ein kurioser Einsatz sorgte trotz allen Ernstes für Schmunzeln“, so die Wehr. An einer gemeldeten Einsatzstelle hatte sich eine Sonnenliege mit dem Wind auf den Weg gemacht. Dieser endetet in einem Baum in etwa sieben Meter Höhe.

20.19 Uhr: Sturm traf Ratingen (Feuerwehr)

Mehrfach ist die Ratinger Feuerwehr aufgrund des Unwetterereignisses ausgerückt. Informationen dazu gibt es hier.

12.14 Uhr: Sturmwarnung: Aktivitäten im Freien besser meiden (Stadtverwaltung)

Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung ab Freitagnachmittag herausgegeben. Ab 14 Uhr bis in die Abendstunden ist mit orkanartigen Böen zu rechnen, bis in die frühen Morgenstunden des Samstags sind schwere Sturmböen vorhergesagt. Feuerwehr und Stadtverwaltung raten daher, auf Aktivitäten im Freien besser zu verzichten. Auch Grünflächen, Friedhöfe, Parks und Wälder sollen während des Sturms gemieden werden.

Bereits seit Mittwochnachmittag ist der Poensgenpark geschlossen, dies bleibt auch so bis mindestens über das Wochenende. Eine Wiederöffnung erfolgt nach einer Kontrolle auf Sturmschäden, insbesondere an den Bäumen.

Aufgrund der Wetterlage findet an der Städtischen Musikschule Ratingen am Freitag, 18. Februar, am Nachmittag ausschließlich Onlineunterricht statt, damit sich die Schülerinnen und Schüler nicht auf den Weg zum Musikunterricht machen müssen.

Auch die Sportfreianlagen bleiben am Freitag, 18. Februar, geschlossen, die Vereine wurden entsprechend informiert.

Da laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes im Laufe der ersten Nachthälfte nachlassender Wind erwartet wird, sollen am Samstag, 19. Februar, in Ratingen-Mitte (Marktplatz) und in Lintorf wie gewohnt die Wochenmärkte stattfinden. Die Markthändlerinnen und -händler werden vom Ordnungsamt informiert und darum gebeten, ihre Waren und Stände dennoch vorsichtshalber zu sichern. Sollte es wider Erwarten doch zu stürmisch sein, wird eine Absage der Märkte kurzfristig erfolgen.

Die Stadtverwaltung rät auch am Wochenende von Spaziergängen im Wald ab. Auch sind jederzeit Straßensperrungen aufgrund umgestürzter Bäume möglich, der ÖPNV kann ebenfalls gestört sein. Die Feuerwehr ist auf die Sonderlage gut vorbereitet, bittet aber um Verständnis, dass es bei der Beseitigung von etwaigen Sturmschäden je nach Einsatzaufkommen zu Wartezeiten kommen kann.

17. Februar

17.10 Uhr: Ratingen von Sturm nicht stark betroffen (Feuerwehr)

Glücklich ging die Sturmlage für Ratingen aus. Bis 16 Uhr sind Kräfte der Feuerwehr zu fünf umgestürzten Bäumen ausgerückt. „Da die Wetterlage größere Schäden vermuten ließ, waren die Einsatzzentrale und die Führung personell verstärkt worden“, so Jan Neumann für die Ratinger Feuerwehr. „Hoffen wir, dass auch der aufziehende Sturm am Freitagabend glimpflich verläuft.“

Im Einsatz waren zusätzliche Kräfte der Führungsgruppe und des Informations- und Kommunikationszuges.

16. Februar

15.59 Uhr: Schließungen von Anlagen und Märkten (Stadtverwaltung)

Aufgrund der amtlichen Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes bleiben am morgigen Donnerstag, 17. Februar, landesweit die Schulen geschlossen.

Dies hat das NRW-Schulministerium bekanntgegeben. Angesichts der Unwetterwarnung hat der Krisenstab der Stadtverwaltung Ratingen entschieden, dass analog zu den Schulen auch die städtischen Kindertageseinrichtungen grundsätzlich geschlossen bleiben sollen, um Personenschäden zu vermeiden. Die betroffenen Eltern sind alle darüber informiert worden, dass sie bis 16.30 Uhr am Mittwoch einen Notbetreuungsbedarf anmelden konnten. Den Trägern der anderen Ratinger Kindertageseinrichtungen wurde empfohlen, in gleicher Art und Weise zu verfahren.

Ebenfalls geschlossen bleiben am Donnerstag die Ratinger Sportfreianlagen. Die Musikschule bietet am Donnerstag keinen Präsenzunterricht an, so immer möglich, wird auf Online-Unterricht umgestellt. Auch die VHS stellt ihr Kursangebot in Präsenz am Donnerstag ein.

Bereits am Vormittag hat die Stadt Ratingen wegen der amtlichen Unwetterwarnung beschlossen, den Wochenmarkt am Donnerstag, 17. Februar, auf dem Marktplatz vorsorglich abzusagen. Das Ordnungsamt wird alle Händlerinnen und Händler per E-Mail und zusätzlich telefonisch hierüber informieren. Ob der Wochenmarkt am Samstag wieder stattfinden kann, wird am Freitag entschieden.

Die Müllabfuhr wird auch an den kommenden Tagen planmäßig erfolgen, jedoch sollten die Tonnen wegen der vorhergesagten Sturmböen nicht vor 6.30 Uhr an den Straßenrand gestellt werden. Gleiches gilt für Sperrgut, das ebenfalls erst am Tag der Abholung am Morgen herausgestellt werden soll – und zwar möglichst so gesichert, dass keine Gegenstände weggeweht werden können. Alternativ wird empfohlen, sich aufgrund der Unwetterwarnung lieber einen neuen Sperrmüll-Termin geben zu lassen.

Aus Sicherheitsgründen wurde bereits am Mittwoch 15 Uhr der Poensgenpark geschlossen. Eine Wiederöffnung erfolgt je nach Wetterlage und nach einer Kontrolle auf Sturmschäden, insbesondere an den Bäumen. Da auch für die Folgetage stürmisches Wetter vorhergesagt ist, kann es sein, dass der Park ein paar Tage gesperrt bleiben muss.

Grundsätzlich warnt die Feuerwehr und die Stadtverwaltung davor, während des Sturms Grünflächen, Friedhöfe, Parks und Wälder zu betreten. Auch sind jederzeit Straßensperrungen aufgrund umgestürzter Bäume möglich, der ÖPNV kann ebenfalls gestört sein. Die Feuerwehr ist auf die Sonderlage gut vorbereitet, bittet aber schon vorab um Verständnis, dass es bei der Beseitigung von etwaigen Sturmschäden je nach Einsatzaufkommen zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Velbert

19. Februar

11.50 Uhr: Frau in Langenberg schwer verletzt – Wehr häufig im Einsatz (Feuerwehr)

Die Velberter Feuerwehr ist aufgrund der Unwetterlage vielfach ausgerückt: In Langenberg wurde eine junge Frau von einer herabstürzenden Baumkrone getroffen und schwer verletzt. Ausführlich dazu hier.

18. Februar

11.44 Uhr: Velberter Feuerwehr sturmbedingt kaum im Einsatz (Feuerwehr)

Die Wehr im Einsatz. Foto: Feuerwehr Velbert
Die Wehr im Einsatz. Foto: Feuerwehr Velbert

Seit Mittwoch ist die Feuerwehr Velbert wegen der Unwetterprognosen in erhöhter Alarmbereitschaft. Als Sofortmaßnahme hat die Wehr alle Gerätschaften für Sturm und Unwettereinsätze auf ihre Funktion getestet. „Zudem wurden Kraftstoffvorräte für den Betrieb der Maschinen und Lebensmittelvorräte zur Verpflegung der Einsatzkräfte kontrolliert und aufgestockt“, hieß es.

Im Velberter Einsatzgebiet bleibt es bisher ruhig. Insgesamt 17 sturmbedingte Einsätzen und einen Wassereinsatz verzeichnen die Retter.

Für die kommenden Stunden sind weitere Unwetter angekündigt. Auch hierfür ist die Feuerwehr Velbert weiterhin vorbereitet. So haben alle sieben ehrenamtlichen Löschzüge und die berufliche Wache umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen getroffen, womit umgehend auf eine Lageänderung reagiert werden kann.

17. Februar

17.00 Uhr: Sturmbedingte Sperrung der Sportplätze und -hallen verlängert (Stadtverwaltung)

Da laut aktueller Prognosen ab Freitagnachmittag mit Orkanböen zu rechnen ist, bleiben die Velberter Sportplätze und –hallen auch am Freitag, 18. Februar, geschlossen.

Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, sich über die Entwicklung der Wetterlage zu informieren – beispielsweise über die Kanäle des Deutschen Wetterdienstes – und die Warn-App NINA zu installieren.

16. Februar

18.03 Uhr: Velberter Wochenmärkte entfallen (Deutsche Marktgilde eG)

Der Deutsche Wetterdienst hat für Donnerstag, den 17. Februar 2022, eine Sturmwarnung für viele Teile Deutschlands ausgesprochen. Die Ordnungsbehörde der Stadt Velbert hat alle Wochenmärkte auf dem Velberter Stadtgebiet für diese Woche abgesagt.

Die Händler heißen Sie nächste Woche wieder mit einem vielfältigen Sortiment willkommen und freuen sich auf Ihren Besuch.

15.00 Uhr: Stadt schließt Sportstätten (Stadtverwaltung)

Wegen zwei angekündigten Orkantiefs wird auch für Velbert mit Auswirkungen gerechnet. Aktuell gelten für Velbert zunächst bis Donnerstagvormittag (17. Februar) offizielle Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor markantem Wetter. Die Sturmlage soll jedoch voraussichtlich auch in den folgenden Tagen bestehen bleiben.

Alle Velberter Turnhallen und Sportplätze werden daher vorsorglich am Donnerstag, 17. Februar, geschlossen. Die Vereine sind hierüber bereits informiert worden. Aufgrund der Warnungen werden außerdem auf Velberter Stadtgebiet die Wochenmärkte für Donnerstag, 17. (Neviges), Freitag, 18. (Mitte, Am Offers und Am Berg) sowie Samstag, 19. Februar (Langenberg) abgesagt.

Es wird empfohlen, sich über die weitere Entwicklung der Wetterlage zu informieren und die Warn-App NINA zu installieren. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich so wenig wie möglich im Freien aufzuhalten und insbesondere Grünanlagen und Wälder zu meiden.

Stadtverwaltung, Feuerwehr Velbert und Technische Betriebe Velbert beobachten gemeinsam weiter die Lage, um falls notwendig kurzfristig weitere Maßnahmen treffen zu können.

Wülfrath

21. Februar

9.50 Uhr: Sturmschäden: Feuerwehr-Einsatz auf Dach am Rathaus-Gelände (Stadtverwaltung)

Der Sturm hat zu Schäden am Gerüst und auf dem Dach des Altenheims Luise von der Heyden am Wülfrather Rathaus geführt. Die Feuerwehr ist im Einsatz. Ausführlich dazu hier.

18. Februar

22.20 Uhr: Entwarnung

Bezüglich des Stromausfalls hat die NINA-App Entwarnung gemeldet.

20.55 Uhr: NINA-App meldet Stromausfall in Wülfrath

Für Wülfrath hat die Warn-App NINA ausgelöst. Grund dafür ist ein teilweiser Stromausfall im Stadtgebiet.

Demnach sei in großen Teilen der Stadt der Strom aufgefallen. Der Versorger ist laut Meldung informiert. Die Notfallrufnummern solle man für Notfälle freihalten.

„Im Notfall erreichen Sie die Feuerwehr (Wilhelmstr. 8) und die Polizei an ihren Standorten, sowie besetzte Notfallpunkte am Hundertwasserweg (Lidl), Kastanienallee / In den Eschen (Sporthalle Gym.), Dorfstraße 21 (Sparkasse Düssel)“, heißt es in der Meldung. „Lassen Sie Ihr (Auto-)Radio eingeschaltet. Informieren Sie Ihre Nachbarn und leisten Sie bei Bedarf Hilfe.“

12.30 Uhr: Sportplatz gesperrt (Stadtverwaltung)

Auf Grund der aktuellen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes sind am heutigen Freitag Orkanböen zu erwarten.

Der Lhoist-Sportpark liegt topografisch besonders ungeschützt und wird daher aus Sicherheitsgründen für die Zeit von Freitag, 18. Februar, ab 14 Uhr bis einschließlich Sonntag, 20. Februar, komplett gesperrt.

16. Februar

16.26 Uhr: Parks und Wege gesperrt (Stadtverwaltung) 

Aufgrund der für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (16.02. – 17.02.2022) und von Freitag auf Samstag (19.02. – 20-02.2022) angekündigten Unwetterwarnungen weist die Stadt Wülfrath darauf hin, dass im Laufe des Nachmittags folgende Örtlichkeiten durch Barrieren gesperrt werden:

    • Stadtpark komplett (inkl. Nebeneingang zum Schulhof Parkschule)
    • Gehweg Parkstraße im Bereich des Stadtparks
    • Gehweg Düsseler Str. im Bereich des Stadtparks
    • Städt. Friedhof
    • Verbindungsfußweg Flehenberg – Stiftstraße

Das Betreten der abgesperrten Bereiche ist untersagt. Weitere Flächen, die nicht betreten werden dürfen, sind:

    • alle städt. Grün- und Waldflächen bzw. Flächen mit Baumbestand
    • Panoramaradweg
    • Rundwanderwege inkl. der Entdeckerschleifen

Die Stadtverwaltung appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, sich nicht selbst in Gefahr zu begeben und sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage zu informieren. Zudem warnt die Stadt vor der Gefahr, die von herabstürzenden Ästen, Dachziegeln oder Gegenständen ausgeht. Fenster und Türen sollten geschlossen und Gegenstände im Freien gesichert werden. Waldgebiete sollten generell gemieden werden.