Des Betrugs verdächtigter Bauleiter aus Hagen tot

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Gefängnis
Ein Stacheldrahtzaun umzäunt das Gelände einer Justizvollzugsanstalt. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild

Hagen. Ein ehemaliger Bauleiter der Diakonie Mark-Ruhr, der des Betruges um sechsstellige Summen verdächtigt wurde, ist tot in einem Haftraum einer bayerischen JVA entdeckt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Hagen, die gegen den Mann ermittelt hatte, am Dienstag mit. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden hätten sich nicht ergeben, hieß es in der Mitteilung.

Der 53-Jährige soll Handwerker der Diakonie für die Renovierung seines Hauses eingesetzt und Einrichtungsgegenstände auf Kosten des Wohlfahrtsverbandes angeschafft haben. Außerdem soll er bei seiner Bewerbung gefälschte Zeugnisse vorgelegt haben, die ihm die Stelle als Bauleiter erst ermöglicht hätten.

Im Herbst vergangenen Jahres war er abgetaucht. Er wurde mit europäischem Haftbefehl gesucht und Ende Januar dieses Jahres in Wien festgenommen. Die österreichischen Behörden hatten ihn Mitte Februar an Deutschland ausgeliefert.