Sammelaktion für Spielgerät am Hospiz in Velbert erfolgreich

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Pastoralreferent Gisbert Punsmann hatte einen symbolischen Spendenscheck über 3.200 Euro dabei. Über die Spende freuen sich Andrea Schyklenk und Wolfgang Tamm vom Hospizverein. Foto: Mathias Kehren
Pastoralreferent Gisbert Punsmann hatte einen symbolischen Spendenscheck über 3.200 Euro dabei. Über die Spende freuen sich Andrea Schyklenk und Wolfgang Tamm vom Hospizverein. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Ein großer Erfolg war die Kronkorken-Sammelaktion zu Gunsten des Hospizvereins Niederberg, der damit ein Kinderspielgerät in der Gartenanlage des neuen Hospiz- und Palliativzentrums anschaffen möchte.

Vor anderthalb Jahren hat die Katholische Kirchengemeinde St. Michael und Paulus Velbert begonnen, Kronkorken zu sammeln für die Errichtung eines Kinderspielbereichs im Außengelände des neuen Hospiz an der Oststraße.  Hunderte Velberter Bürger haben sich an der Aktion beteiligt, sodass 6.200 Kilo Kronkorken zusammengekommen sind. Das entspricht rund 2,5 Millionen Kronkorken. „Eine riesige Zahl“, findet Pastoralreferent Gisbert Punsmann, der die Aktion von Seiten Kirche koordiniert hat. Die Kronkorken kommen nicht nur aus Velbert sondern auch aus allen Nachbarstädten sowie durch die Vernetzung der Velberter Bürger aus vielen Regionen ganz Deutschlands.

„Das Ergebnis übertrifft bei weitem all unsere Erwartungen“, freut sich Punsmann über die „überwältigende Resonanz“ auf die Aktion. „Wir haben festgestellt, dass wenn Menschen die Möglichkeit haben, durch eine kleinere Aktion etwas Gutes für ihre Heimatstadt und auch den Umweltschutz zu tun, sie diese Möglichkeit gerne wahrnehmen.“ Wie zu Anfang angekündigt, hat die Kirchengemeinde den gesammelten Betrag verdoppelt. Am Ende sind es dann 3.200 Euro geworden, die jetzt in Form eines symbolischen Schecks übergeben wurden.

Auch Wolfgang Tamm, Geschäftsführer des Hospizvereins, ist voll des Lobes: „Unser großer Dank gilt allen, die mitgewirkt und gesammelt haben, um am Ende dieses tolle Ergebnis zu erreichen.“

Mit der Inbetriebnahme des Hospizzentrums ist die Aktion abgeschlossen. Auch der Hospizverein ist in die neuen Räumlichkeiten an der Oststraße umgezogen. „Ein bißchen traurig bin ich schon, dass die Aktion jetzt zu Ende ist“, meint Andrea Schyklenk, Koordinatorin beim Hospizverein. „Die vielen Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Spende abgegeben haben, waren immer sehr schön und werden mir fehlen.“

So ganz zu Ende ist die Sammelaktion dennoch nicht. Zwar sollen keine Korken mehr beim Hospizverein abgegeben werden, aber Aufheben ist weiter erwünscht, denn die Gemeinde plant schon die nächste Aktion. „Wie und für wen wir sammeln, ist noch nicht ganz klar“, sagt Punsmann, „sicherlich wird aber wieder ein lokaler Verein unterstützt.“