Verkehrserhebung im ÖPNV: Befragung der Fahrgäste

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Ein noch leerer Bus der Rheinbahn. Foto: Volkmann
Ein noch leerer Bus der Rheinbahn. Foto: Volkmann

Gelsenkirchen. Die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr führen nach einer pandemiebedingten Pause dieses Jahr bis zum 10. Dezember wieder eine Verkehrserhebung in ihren Fahrzeugen durch. Darauf weist der VRR hin.

Hintergrund der Befragung sind laut VRR die Einnahmeaufteilungen zwischen den im Verbund-Gebiet zuständigen Verkehrsunternehmen: „Denn kauft ein Fahrgast ein Ticket, um mit Bus und Bahn von A nach B zu fahren, dann steht diese Fahrgeldeinnahmen genau dem Verkehrsunternehmen zu, das diese Leistungen erbracht hat.“

Da viele ÖPNV-Nutzer auf ihren Fahrten zwischen verschiedenen Linien umsteigen, werden so mit einem Ticket häufig auch Fahrzeuge verschiedener Verkehrsunternehmen genutzt. Um Ticketeinnahmen sachgerecht nach den jeweiligen Leistungen auf die Verkehrsunternehmen aufzuteilen, benötigt der VRR als Berechnungsgrundlage die sogenannten Verkehrserhebung.

2022 findet die Befragung, mit einigen Unterbrechungen, auf allen Linien im Verbundgebiet statt. Der VRR und die Verkehrsunternehmen bitten um eine rege Teilnahme und danken allen Fahrgästen für die freundliche Unterstützung.

Während in den Zügen der RRX-, RE-, RB- und S-Bahnlinien eine Befragung zu Ticket und Reiseweg erfolgt, werden in den Bussen und Straßenbahnen ausschließlich Fragen nach dem gelösten Fahrausweis gestellt. Die Erhebung erfolgt mittels Smartphone. Die Auswertung erfolgt anonym und lässt keine Rückschlüsse auf den jeweiligen Fahrgast zu. Wichtig an dieser Stelle zu nennen: Das Erhebungspersonal kontrolliert keine Tickets und erhebt kein erhöhtes Beförderungsentgelt – es erfragt lediglich Informationen, die für die Aufteilung der Einnahmen relevant sind, wie Ticketart, Preisstufe, verkaufendes Unternehmen und Reiseweg.

Die Erhebung erfolgt unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.