Düsseldorf zu Partnerstadt Moskau: «schwere Belastung»

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Mit Blick auf die seit 30 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen der Stadt Düsseldorf und Moskau will man weiter im Austausch mit der Bevölkerung in Russlands Hauptstadt bleiben. «Der bewaffnete Angriff auf ein Nachbarland ist aber auf jeden Fall eine schwere Belastung auch für städtepartnerschaftliche Kontakte», so Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) am Donnerstag.

Keller verurteilte den Angriff Russlands auf die Ukraine «aufs Schärfste». Er fühle «mit den Ukrainerinnen und Ukrainern vor Ort, aber auch hier in Düsseldorf, die nun Angst um ihre Familien, ihr Hab und Gut und ihre Heimat haben müssen. Die Ukraine hat sich zu Europa bekannt, Europa muss daher solidarisch an ihrer Seite stehen.»

Als Zeichen der Solidarität hisste Keller die «Mayors For Peace»-Fahne vor dem Rathaus. Zu der Städtepartnerschaft mit Moskau sagte Keller: «Als Stadt kümmern wir uns um den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte. Gerade in den Zeiten, in denen es auf diplomatischer Ebene schwierig wird, sehen wir unsere Aufgabe darin, Kontakte nicht abbrechen zu lassen, sondern auf zivilgesellschaftlicher Ebene im Dialog zu bleiben.»