Feuerwehr liefert sich Fangspiel mit ausgebüxtem Pfau

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Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr.
Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Grevenbroich (dpa/lnw) – Eine Jagd durch Gärten, Gebüsche und Garagenhöfe auf einen ausgebüxten Pfau hat die Feuerwehr in Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss) tagelang auf Trab gehalten. Nachdem es bereits in den vergangenen Tagen zahlreiche Sichtungen eines Pfaues gegeben hatte und alle Versuche das Tier einzufangen, gescheitert waren, endete die Verfolgung nun am Samstag «mit einem unerwarteten Doppelerfolg», wie die Feuerwehr mitteilte. Anwohner hätten in ihrem Garten zwei herrenlose Pfauen gesichtet. Gemeinsam mit der Grevenbroicher Initiative «Tiernotruf» sei es nach rund zwei Stunden gelungen, die Pfaue unverletzt zu fassen.

Einer der beiden Vögel konnte den Angaben zufolge rasch mithilfe eines Netzes eingefangen werden. Der zweite lieferte sich mit den von zahlreichen Anwohnern unterstützten Rettungskräften allerdings ein anhaltendes Fangspiel. «Immer wieder entwischte der Pfau seinen Jägern, flatterte auf Garagen- und Hausdächer und flog über Zäune und Böschungen», hieß es in der Mitteilung. Die fast zweistündige Jagd sei schließlich erfolgreich beendet worden. Die Feuerwehr übergab beide Pfauen an das Ordnungsamt und den Tiernotruf. Es werde vermutet, dass die Tiere von einem Privatgelände am Ortsrand stammen, sagte ein Feuerwehrsprecher.