Auto fährt in Rhein: Drei Menschen vermisst

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Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet.
Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Wesel (dpa/lnw) – Nach dem Sturz eines Autos in den Rhein am Weseler Hafen wollten die Rettungskräfte am Dienstagvormittag einen neuen Bergungsversuch starten. «Bei der starken Strömung wissen wir aber nicht, wohin das Auto abgetrieben wurde», sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. «Die Bergung wird schwierig.» Drei junge Menschen würden weiter vermisst.

Der Wagen war mit offenbar fünf Insassen am Montagabend gegen 19.15 Uhr in den Fluss gestürzt. Bei dem Unfall hatten sich ein 17-Jähriger und ein 20-Jähriger retten können. Sie kamen in ein Krankenhaus. Nähere Informationen zur Ursache und zum Ablauf des Unfalls gab es zunächst nicht. Das Ufer ist an der Unfallstelle frei zugänglich und nicht gesichert.

Am Abend waren zur Rettung der Verunglückten die Feuerwehr, die Wasserschutzpolizei und die Polizei im Einsatz. Auch ein Hubschrauber sei angefordert worden, der mit einer Infrarot-Kamera ausgerüstet war. Die Suche blieb aber am Abend erfolglos.

Als die Feuerwehr gegen 19.20 Uhr an der Unfallstelle eintraf, sei der Wagen bereits untergegangen und nicht mehr zu sehen gewesen, sagte der Weseler Feuerwehrchef Thomas Verbeet der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend. Es seien auch Rettungstaucher alarmiert worden. Deren Einsatz sei aber sehr gefährlich, da die Strömungsgeschwindigkeit des Rheins an der Einsatzstelle sehr hoch sei. Zentral sei jetzt, den untergegangenen Wagen zu finden, sagte der Feuerwehrchef.