Corona-Inzidenz sinkt weiter: Aber noch vielerorts über 1000

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Eine biologisch-technische Assistentin hält ein Gefäß mit aufbereiteten PCR-Tests auf das Coronavirus in der Hand.
Eine biologisch-technische Assistentin hält ein Gefäß mit aufbereiteten PCR-Tests auf das Coronavirus in der Hand. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen sinkt weiter. Am Donnerstag meldete das Robert Koch-Institut 963,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Mittwoch hatte die Kennziffer 981 betragen und war erstmals seit Wochen unter die Marke von 1000 gefallen. Zahlreiche Kreise und Städte verzeichneten aber auch am Donnerstag noch vierstellige Inzidenzen. Zudem wurden landesweit 37 174 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden gemeldet und es kamen 74 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus hinzu.

Besonders hohe Infektionsraten meldeten die Kreise Minden-Lübbecke mit 1676,9 und Borken mit 1511,2 sowie Mettmann (1381,9). Die größte NRW-Stadt Köln kam auf 1086,4. Die Landeshaupstadt Düsseldorf verzeichnete eine Inzidenz von 813,8. Die niedrigsten Werte hatten Mülheim an der Ruhr (513,7) und Mönchengladbach (491,8).

Die Hospitalisierungsinzidenz gab das Landeszentrum Gesundheit (LZG) am Donnerstag mit 6,32 an. Der Wert weist aus, wie viele Menschen pro 100 000 Einwohner in NRW mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kamen. Aktuell waren das 4481 Patienten, von denen 440 auf der Intensivstation behandelt wurden und 218 eine Beatmung benötigten.