Fast 70 Sachen zu schnell: Teurer „Geschwindigkeitsrekord“

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Eine Anhaltekelle der Polizei. Symbolbild: Polizei
Eine Anhaltekelle der Polizei. Symbolbild: Polizei

Erkrath. Am Mittwochmittag hat die Polizei Geschwindigkeitsmessungen in Erkrath-Unterfeldhaus durchgeführt. Ein Fahrer war besonders rasant unterwegs. Die Polizei spricht von einem „traurigen Geschwindigkeitsrekord“.

Bei unangekündigten Geschwindigkeitsmessungen in Erkrath-Unterfeldhaus überschritt laut Polizei der Fahrer eines Audis mit Düsseldorfer Städtekennung auf der innerstädtischen Max-Planck-Straße die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer um „traurige 69 km/h“.

Die vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung liegt nach Abzug der Toleranzwerte bei 65 Stundenkilometern, errechnete die Polizei. Die Folgen für den Fahrer: Eine Geldbuße in Höhe von 700 Euro, zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

„Schlimmer bewertet die Polizei jedoch die potentiellen Unfallfolgen, die bei einer derartigen Geschwindigkeitsüberschreitung für andere Verkehrsteilnehmer bestanden hätten“, mahnt die Behörde und erklärt: „So verlängert sich zum Beispiel der Bremsweg bei doppelter Geschwindigkeit um das Vierfache. Inklusive der Reaktionszeit ergibt sich, bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h, ein Anhalteweg von circa 40 Metern. Im Gegensatz dazu beträgt der Anhalteweg bei einer Geschwindigkeit von circa 100 km/h circa 130 Meter.“

Im Fall eines Bremsmanövers wäre ein Zusammenstoß mit einem anderen Verkehrsteilnehmer bei einer derartigen Geschwindigkeitsüberschreitung im innerstädtischen Bereich „nahezu unvermeidbar und hätte fatale Folgen“.