Aktionen und Spenden für die Ukraine im Kreis Mettmann

5003
Die Landesflagge der Ukraine. Foto: pixabay
Die Landesflagge der Ukraine. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. Der Krieg in der Ukraine bewegt die Menschen, die Anteilnahme ist auch in den Städten im Kreis Mettmann groß. Verschiedene Institutionen und Privatpersonen haben Aktionen initiiert, sammeln Spenden oder rufen zu Friedensdemonstrationen auf. Eine fortlaufend aktualisierte Übersicht: 


Hinweis: Informationen zu Aktionen, Sammelstellen oder Spendenaktionen können per E-Mail an redaktion@supertipp-online.de gesandt oder über Facebook mitgeteilt werden.


Erkrath

11. März

Ukraine-Vertriebene in Erkrath: Bürgerhaus als Unterkunft

Ab Montag, 14. März, wird das Bürgerhaus in Hochdahl als Unterkunft für
geflüchtete Personen aus der Ukraine vorbereitet. Die Stadt Erkrath wappnet sich, um zügig auf die Ankunft von Kriegsbetroffenen reagieren zu können. Ausführlich hier.

8. März

Erkrather Realschüler laufen für Ukraine-Spenden

Am Mittwoch, 9. März, laufen die Schüler der Realschule Hochdahl im Hildener Stadtwald für die Menschen in der Ukraine, um Geldspenden zu sammeln.

1. März

Grüne: Leeres Arcadia Hotel für Unterbringung von Geflüchteten nutzen

Die Erkrather Grünen drängen auf einen weiteren Versuch zum Ankauf oder zur Anmietung des seit inzwischen zwei Jahren leerstehenden ehemaligen Arcadia Hotels in Alt-Erkrath zur Unterbringung von geflüchteten Menschen. Die Stadt habe bereits vor einigen Monaten Gespräche mit dem Eigentümer des Gebäudes geführt, die damals nach
Angaben der Stadtverwaltung allerdings an überzogenen Preisvorstellungen gescheitert waren, erklären die Grünen.

Peter Knitsch, Vorsitzender der Grünen Ratsfraktion: „Das Haus verfügt über 81 ehemalige Hotelzimmer und Appartements zuzüglich diverser großer Nebenflächen, eine professionelle Küche etc., so dass dort sehr kurzfristig und ohne größere Umbaumaßnahmen eine dreistellige Zahl von Geflüchteten aus der Ukraine und auch anderen Regionen untergebracht werden könnten. Als Hotel soll es nach den Angaben des Betreibers auch in der Zukunft nicht mehr genutzt werden. Deshalb wäre diese Lösung in jedem Fall erheblich besser, als wieder das Bürgerhaus oder Turnhallen nutzen zu müssen“.

Die Grünen hoffen, dass der Eigentümer angesichts der Not der Menschen und der Welle der Hilfsbereitschaft von überhöhten Preisvorstellungen weit über dem Verkehrswert abrückt. Sollte dies nicht der Fall sein, sollte ihres Erachtens von der Verwaltung geprüft werden, inwieweit eine vorübergehende Nutzung für Menschen in Not auch mit
Hilfe ordnungsrechtlicher Mittel durchgesetzt werden kann.

Neue Sonderseite der Stadt: Hilfe für die Ukraine

Viele Erkrather Bürgerinnen und Bürger möchten den notleidenden Menschen im Kriegsgebiet in der Ukraine oder den Geflüchteten in Deutschland helfen. Die Stadt Erkrath hat unter www.erkrath.de/hilfe-ukraine dazu eine Sonderseite auf
der städtischen Homepage eingerichtet, auf der fortlaufend über die Möglichkeiten zur Unterstützung berichtet wird.

Um den aus der Ukraine geflüchteten Menschen möglichst schnell eine offene und sichere Zuflucht in Erkrath bieten zu können, prüft die Stadtverwaltung bereits Unterbringungsmöglichkeiten. Wann und wie die Ankunft und
Unterbringung konkret erfolgen soll, wird jedoch noch von Bund und Ländern festgelegt, sodass aktuell keine konkreten Maßnahmen getroffen werden können.

Bürgerinnen und Bürger, die bereits privat Geflüchtete aufgenommen haben, werden aber jetzt schon gebeten, sich per Mail an hilfe-urkraine@erkrath.de mit der Stadtverwaltung in Verbindung zu setzen. Auch Geflüchtete selbst oder ihre
Angehörigen können die Mail-Adresse nutzen, um in Erkrath schnelle Hilfe zu erfahren.

Geldspenden für Menschen in der Ukraine

Die Stadtverwaltung bittet aktuell darum, von Sachspenden abzusehen, da diese nicht gelagert oder in die Ukraine weiterverteilt werden können. Auf der Seite gibt
es eine Übersicht von Hilfsorganisationen, die Geldspenden sammeln, um humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine leisten zu können.

Haan

11. März

Die Schülervertretungen mehrere Schulen aus Haan initiieren eine Spendenaktion in der Innenstadt. Gebastelte blau-gelbe Schleifen gibt es zu kaufen. Infos hier.

Heiligenhaus

15. März

Stadtmarketing wird Schaltstelle für Ukraine-Hilfe in Heiligenhaus

Stadtmarketing möchte Schaltstelle sein für die Ukraine-Hilfe in Heiligenhaus. Der ausführliche Beitrag zum Thema ist hier zu finden.

8. März

Ukraine-Flüchtlinge in Heiligenhaus aufgenommen

Die ersten ukrainische Flüchtlinge sind in Heiligenhaus aufgenommen worden. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Hier sieht man sich auch für weitere Aufnahmen „gut gerüstet“. Es besteht aber Bedarf an Wohnraum. Ausführlich hier.

„Heljens hilft Ukraine“

In Heiligenhaus hat sich ein Kreis von Bürgern gefunden, um unter dem Motto „Heljens hilft Ukraine“ konkrete Unterstützung für das vom Krieg gebeutelte Land auf den Weg zu bringen. Benötigt werden Sachspenden, besonders medizinische Produkte. Ausführlich hier.

Große Friedensaktion am IKG in Heiligenhaus

800 Schüler bilden Friedenssymbole am Immanuel-Kant-Gymnasium (IKG) in Heiligenhaus. Schule sammelt Hilfsgüter für Flüchtlinge aus der Ukraine. Ausführlich und mit Fotos: hier.

Mettmann

16. März

Benefiz-Orgelkonzert für Ukraine-Vertriebene

Am Sonntag, 27. März, findet in St. Thomas Morus an der Breslauer Straße ab 17 Uhr das dritte Orgelkonzert im Rahmen der Reihe „Das gesamte Orgelwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy“ statt. Mehr dazu hier.

13. März

Katholische Gemeine sammelt für Ukraine-Vertriebene 

„Eine Mettmanner Familie hat Kontakt zu Flüchtenden, die konkret Hilfe bedürfen“, heißt es von der Gemeinde. Seit mehr als einer Woche befinden sich vier junge Frauen mit ihren sechs Kindern im Alter zwischen 6 Monaten und 13 Jahren auf der Flucht. Die gestaltet sich schwierig, die Ankunft in Mettmann habe man für das Wochenende erwartet.

Das alte Pfarrhaus Heilige Familie wurde auf Vordermann gebracht und möbliert. Auch mit Einkäufen soll den Geflüchteten nun unter die Arme gegriffen werden. „Um zehn Personen mit dem Notwendigsten zu versorgen, bedarf es einer nicht ganz unerheblichen Summe Geldes“, hieß es im dem Aufruf. Spenden nimmt die Gemeinde auch per Überweisung an:

Kath. Kirchengemeinde St. Lambertus
IBAN: DE 91 3015 0200 0001 7067 53
Verwendungszweck „Ukraine“

Sonderseite „Hilfe für Vertriebene aus der Ukraine“

Während der kriegerische Überfall auf die Ukraine unvermindert fortgeführt wird, sind die ersten Flüchtlinge in Mettmann eingetroffen. 16 Personen wurden von der Verwaltung seit Montag untergebracht. In der Sammelunterkunft sollen sie nach ihrer Flucht aus ihrer Heimat zunächst zur Ruhe kommen. Die Stadt versucht in dieser Zeit, für sie private Wohnmöglichkeiten zu finden. Ausführlich hier.

10. März

Spendenaktion: „Klitschko“ gucken für die Ukraine

Das Weltspiegel-Filmtheater beteiligt sich an einer Spendenaktion der deutschen Kinos für Kinder in der Ukraine: gezeigt wird der Dokumentarfilm „Klitschko“ am Sonntag, 20. März. Die Einnahmen fließen „BILD hilft e.V. Ein Herz für Kinder“ zu. Infos hier.

10. März

Für Frieden in der Ukraine: Heinrich-Heine-Schüler senden „Peace“

Mit einem Peace-Zeichen zeigen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Metzkausen, was sie von dem Krieg in der Ukraine halten. Ein Foto von der Aktion gibt es hier.

3. März

Caritas bereitet sich auf Geflüchtete vor / Leitet Spendeninfos weiter

Der Caritasverband steht im engen Kontakt mit Kommunen im Kreis Mettmann um sich auf Aufnahme und Unterstützung der geflüchteten Menschen vorzubereiten. Private Spendensammlungen unterstützt die Caritas durch die Bereitstellung von Informationen. Ausführlich hier.

2. März

DRK: Spenden für wirkungsvolle humanitäre Hilfe für die Ukraine

Die Not der Ukrainerinnen und Ukrainer sowohl im Land als auch auf der Flucht und damit ihr Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und wächst immer weiter. „Wir wissen, dass die Betroffenheit in der deutschen Bevölkerung angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine groß ist und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso. Es ist überwältigend zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist. Dies trifft auf unzählige Privatpersonen, kleine und große Initiativen, Unternehmen und natürlich auch auf all unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu. Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt Stefan Vieth, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Mettmann .

„Damit die Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns all unsere Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Es bestehen seitens unser Schwestergesellschaften momentan keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht zentral abgesprochener und nicht zentral angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote“, sagt Stefan Vieth, weiter.

Geldspenden sind gegenüber Sachspenden wesentlich effektiver: Ihr großer Vorteil ist, dass sie sehr flexibel eingesetzt werden können. Damit lässt sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies ist absolut erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind, wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

    • IBAN: DE63370205000005023307
    • BIC: BFSWDE33XXX
    • Stichwort: Nothilfe Ukraine
1. März

Stadt bereitet sich auf Flüchtlinge aus der Ukraine vor

Der Krieg in der Ukraine bewegt auch die Menschen in Mettmann – die Hilfsbereitschaft ist enorm. Erste private Hilfsaktionen sind bereits angelaufen, Hilfstransporte schon in Richtung polnisch-ukrainischer Grenze gestartet. „Ich bin von dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, schnell zu helfen, überwältigt“, erklärt Bürgermeisterin Sandra Pietschmann.

Die Stadtverwaltung bereitet sich derweil darauf vor, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen. „Wir prüfen die unterschiedlichsten Optionen, Menschen bei uns unterzubringen“, sagt Bürgermeisterin Pietschmann.

Bislang stehe aber überhaupt noch nicht fest, wie viele Flüchtlinge nach Mettmann kommen werden. „Aber wir wollen darauf vorbereitet sein, wenn die ersten Menschen eintreffen“, so Bürgermeisterin Pietschmann. Das Sozialamt wird deshalb auch mit den Wohlfahrtsverbänden Kontakt aufnehmen, um auf die möglichen Herausforderungen vorbereitet zu sein.

Die Verwaltung wartet wie viele anderen Kommunen noch auf Weisungen und Richtlinien des Landes zur Verteilung und Versorgung der Schutz suchenden Menschen aus der Ukraine.

Die Stadt möchte auf ihrer Homepage Vereinen, Organisationen, Verbänden oder Privatpersonen, die Hilfsaktionen durchführen oder planen und noch Spenden und Hilfsgüter brauchen, unterstützen. Dazu müssen Kontaktdaten (Telefon, E-Mail-Adresse) angegeben werden, damit sie auf der Internetseite und / oder auf der städtischen Facebook-Seite veröffentlicht werden können. Hinweise werden unter der E-Mail-Adresse ukraine-hilfe@mettmann.de entgegengenommen.

Ratingen

13. März

Charity-Konzert in Tiefenbroich

Am Freitag, 1. April, findet ab 19 Uhr in der Atrium-Festhalle in Ratingen ein Benefizkonzert statt. Mehr dazu hier.

2. März

Stadt ist auf Aufnahme von Ukrainerinnen und Ukrainern vorbereitet

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind bereits viele Menschen auf der Flucht. Deshalb hat die Stadt Ratingen in der vergangenen Woche erste Vorkehrungen zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine getroffen und ist auf deren Unterbringung vorbereitet. Die Verteilung der Menschen auf die einzelnen Kommunen werden vom Bund und vom Land NRW koordiniert.

Einige erste Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern zur Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten aus der Ukraine haben die Stadt Ratingen schon erreicht. Derzeit befinden sich alle Beteiligten in der Stadt Ratingen in enger Abstimmung miteinander, um bei Bedarf kurzfristig die Versorgung und Unterbringung zu gewährleisten. Sicher ist jetzt schon, dass unterschiedlichste Hilfe und Unterstützung benötigt werden, um als Stadtgesellschaft diese Herausforderung gemeinsam zu bewältigen.

Koordiniert wird die Hilfe von der Integrationsabteilung der Stadt Ratingen zusammen mit dem Fachdienst Integration und Migration des Caritasverbandes im Kreis Mettmann. An ihn können sich auch Bürgerinnen und Bürger, die sich als freiwillige Helferinnen und Helfer engagieren möchten, wenden. Zuständig ist Ursula Hacket, Ehrenamtskoordinatorin der Flüchtlingshilfe des Caritasverbandes im Kreis Mettmann (Tel. 02102/9394611 oder E-Mail: EA-Ratingen@caritas-mettmann.de).

Sach- und Kleiderspenden werden in der jetzigen Phase noch nicht benötigt. Das Lager von Rock`n`Rolli des SkF ist voll, so dass in Kooperation mit der Stadt Ratingen die Erstausstattung der Geflüchteten mit Kleidung sichergestellt ist. Sollten weitere Kleider- und Sachspenden benötigt werden, weil die Lager sich im Laufe der Zeit leeren, wird es dazu weitere Informationen für die Bürgerinnen und Bürger geben.

Wer den Menschen in der Ukraine helfen möchte, tut dies am besten mit einer Geldspende (z.B. Aktion Deutschland hilft, Nothilfe Ukraine: www.aktion-deutschland-hilft.de, oder Bündnis Entwicklung hilft: entwicklung-hilft.de).

Ratingerinnern und Ratinger, die Menschen aus der Ukraine eine Unterbringungsmöglichkeit anbieten wollen, melden sich bitte beim zuständigen Sozialamt bei Laura Jansen (02102 / 550-5097; imf@ratingen.de).

Weitere allgemeine Informationen zur Flüchtlingsarbeit in Ratingen mit Details und Verlinkungen zu Verbänden und Hilfsorganisationen finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Ratingen unter https://www.stadt-ratingen.de.

Velbert

5. April

IHLA e.V. richtet Anlaufstelle in Neviges ein

In Neviges hat die Integrationshilfe Langenberg (IHLA) eine Anlaufstelle für Ukraine-Vertriebene und Engagierte geschaffen. Der Info-Point soll auch eine Stätte der Begegnung werden. Ausführlich hier.

14. März

Berufsschüler setzen Zeichen der Solidarität in den Farben der Ukraine

Gelb-blau – in den Farben der Ukraine – haben die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Bleibergquelle jetzt ein Zeichen gesetzt für ihre Solidarität mit den Menschen, die unter dem Krieg leiden. Mehr dazu hier.

11. März

Ukraine-Krieg: Velbert kann Kriegsvertriebene nicht mehr unterbringen

Die Stadtverwaltung hat mitgeteilt, dass sie vorerst keine Kriegsvertriebenen mehr unterbringen kann. Weitere Unterbringungsmöglichkeiten sollen jetzt „mit Hochdruck“ geschaffen werden. Die Stadt fordert Bund und Land auf, umgehend mit einem geordneten Aufnahmeverfahren zu beginnen. Mehr Infos hier.

9. März

Hilfe für die Ukraine: Tanzschule Höschler, Spedition Eischeid und die Tafel sammeln 

Hilfe für die Menschen in der Ukraine kommt auch von der Tanzschule Frank Höschler. Diese hat sich mit der Spedition Eischeid aus Heiligenhaus und der Tafel für Niederberg zusammengetan und organisiert eine Spendenaktion. Fünf Reisebusse sollen Ende März in Richtung Grenze rollen, Hilfsgüter hinbringen und Menschen aus dem Kriegsgebiet holen. Ausführlich dazu hier.

Ukraine-Hilfsaktion von der Christus Gemeinde und der Stiftung Leuchtturm

Die Christus Gemeinde und Stiftung Leuchtturm in Velbert sammeln Hilfsgüter für die Menschen in der Ukraine. Wer etwas dazu beitragen möchte, kann Spenden noch bis Samstagmittag zur Sammelstelle bringen. Mehr dazu hier.

Velbert: Stadt sucht Mietwohnungen für Ukraine-Flüchtlinge

Zur Unterbringung für aus der Ukraine geflüchtete Menschen sucht die Stadt Velbert kurzfristig freie Wohnungen. Infos hier.

2. März

Integrationshilfe Langenberg holt ukrainische Flüchtlinge nach Velbert

Die Integrationshilfe Langenberg (IHLA) schickt heute (2. März) einen Bus an die ukrainisch-polnische Grenze, um ukrainische Frauen, Kinder und ältere Menschen nach Velbert zu holen, informiert die Stadt Velbert. Bisher sind bei der IHLA bereits Geld- und Sachspenden eingegangen, besonders benötigt werden allerdings Geldspenden sowie Unterkünfte, in denen die ukrainischen Personen unterkommen können. Sachspenden werden derzeit nicht benötigt.

Spenden werden über folgendes Konto entgegengenommen:
IBAN: DE73 3345 0000 0026 0329 04
Stichwort: Ukraine
Verwendungszweck: E-Mail-Adresse des Spenders

Wer die Möglichkeit hat, Personen aufzunehmen, kann sich an Claudia Gregori per E-Mail an cg@gregori-architekten.de oder an Gero Sinha per E-Mail an sinha@ihla-verein.de sowie telefonisch unter 0176/64377078 wenden.

Tafel Niederberg ist Sammelstelle

Im Rahmen der bestehenden Kooperationen arbeitet die Bergische Diakonie mit der Integrationshilfe Langenberg, den Ansprechpartner in der Kommunalverwaltungen und den Stadtlotsen in Velbert, Heiligenhaus und Wülfrath zusammen. Nach jetzigem Informationsstand wird am kommenden Freitagabend ein Bus mit 41 geflüchteten Menschen in Velbert erwartet.

Die Tafel Niederberg ist Sammelstelle für gezielte Sachspendenpakete in die Ukraine. Von dort aus werden die Pakete an das Generalkonsulat der Ukraine und die ukrainische Kirchengemeinde in Düsseldorf für den Transport in die Ukraine geliefert. Die dortigen Organisatoren übernehmen den direkten Transport in die betroffenen Gebiete an den Grenzen und nach Möglichkeiten direkt in die Ukraine.

1. März

Friedensgebete in Neviges

In Velbert-Neviges bietet die Gemeinde täglich ab 19 Uhr ein Friedensgebet in der Evangelischen Stadtkirche. Weitere Informationen und die Möglichkeit, Gebetsanliegen vorzubringen gibt es online auf der Webseite der Gemeinde: www.ev-Kirche-neviges.de.

Wülfrath

15. März

Ukraine-Vertriebene: Weitere Wohnung wird vorbereitet

Sieben Erwachsene und drei Kinder aus der Ukraine haben ihre neue Unterkunft auf dem Diakonie-Zentralgelände in Wülfrath-Oberdüssel bezogen. Eine weitere Wohnung werde vorbereitet, so die Diakonie. Ausführlich hier.

11. März

Benefizkonzert als Ukraine-Hilfe: Dienstag in der AWO

Die AWO in Wülfrath und die Bergische Diakonie veranstalten ein Charity-Konzert am Dienstag, 22. März, ab 19 Uhr im großen Saal an der Schulstraße 13. Cornelia Hessenberg und Christoph Rehm sowie das „Odessa Projekt“ treten auf. Infos hier.

11. März

Wülfrather Parkschule sammelt für Menschen in der Ukraine

Die Grundschule an der Parkstraße in Wülfrath hat eine Sammlung für Menschen in der Ukraine veranstaltet. Ausführlich hier.

8. März

Feuerwehr organisiert Hilfsgütertransport für die Ukraine

Die Wülfrather Feuerwehr organisiert an mehreren Terminen eine Spendensammlung für Hilfsgüter. Kleidung für Erwachsene sei jedoch ausreichend vorhanden, so die Wehr. Ausführlich hier.

7. März

Diakonie: Auktion bringt Spende für Ukrainehilfe ein

„Die Aktion war rundherum ein Riesenerfolg“, freut man sich in der Bergischen Diakonie über das am Wochenende veranstaltete Kunst-Event in der Aprather Kirche. Infos hier.

4. März

Wohnraum für Kriegsvertriebene aus der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine wirft seine Schatten bis weit nach Deutschland und damit auch nach Wülfrath. Bisher ist noch völlig unklar, wie viele Menschen nach Wülfrath kommen werden. Die Stadtverwaltung hofft, in den nächsten Tagen hierzu nähere Informationen zu bekommen, um realistisch planen zu können. Wie zuvor auch die geflüchteten Menschen aus Syrien und den vielen anderen Staaten so werden auch die Menschen aus der Ukraine Unterstützung brauchen.

Da die Stadt Wülfrath selber nicht über ausreichende Kapazitäten verfügt, ergeht der Appell an die Wülfrather Bevölkerung, im Bedarfsfall geeigneten Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

„Sollten Sie in der Lage sein, mit Wohnraum zu helfen oder aber auch bereit sein, Kriegsvertriebene aus der Ukraine bei Ihnen aufzunehmen, so melden Sie sich bitte ab Montag, 7. März, unter der Mailadresse Ukraine@stadt.wuelfrath.de oder unter der Rufnummer 02058 18390 und hinterlassen Sie dort auch Ihre Kontaktdaten“, so der Aufruf der Stadt.

„Bitte geben Sie dabei auch an, wieviel Räume auf wieviel Quadratmetern zur Verfügung gestellt werden können und inwieweit diese ggf. schon ausgestattet sind. Sollte Bedarf bestehen, würde dann Kontakt zu den Anbietern aufgenommen werden, um die Einzelheiten abzustimmen“.

Die Stadt Wülfrath bittet derzeit noch darum, von Angeboten zu Sachspenden abzusehen. Sollte sich ein entsprechender Bedarf abzeichnen, würde im Bedarfsfall dann noch ein weiterer Aufruf über die Presse gestartet.

2. März

Friedensdemo auf dem Heumarkt: 400 Teilnehmende

Auf dem Heumarkt solidarisierten sich rund 400 Menschen. Gemeinsam setzten sie ein Zeichen gegen den Krieg und für den Frieden in der Ukraine. Ausführlich dazu hier.

Bergische Diakonie unterstützt: Wohnraum und Sammelstelle

Die Bergische Diakonie bietet Wohnraum für geflüchtete Menschen aus der Ukraine an. Über die zahlreichen Netzwerkstrukturen der Bergischen Diakonie sind in den letzten Tagen eine Vielzahl von Hilfs- und Unterstützungsanfragen lokaler Akteure und Privatpersonen an die Bergische Diakonie herangetragen worden.

Verbunden mit dem Leid der Menschen in der Ukraine entwickeln fortlaufend Hilfsmaßnahmen.

Aktuell bereitet die Bergische Diakonie drei Wohnungen für die Nutzung durch geflüchtete Menschen aus der Ukraine vor. Durch Umplanungen konnte der Sozialtherapeutische Verbund die Wohnungen kurzfristig zur Verfügung stellen. Eine gute Aufnahmesituation wird derzeit vorbereitet. Ein Bezug der Wohnungen soll Anfang nächster Woche möglich sein. Aktuell wartet eine Familie mit drei Kindern auf die Möglichkeit einer Unterbringung.

Im Rahmen der bestehenden Kooperationen arbeitet die Bergische Diakonie mit der Integrationshilfe Langenberg, den Ansprechpartner in der Kommunalverwaltungen und den Stadtlotsen in Velbert, Heiligenhaus und Wülfrath zusammen. Nach jetzigem Informationsstand wird am kommenden Freitagabend ein Bus mit 41 geflüchteten Menschen in Velbert erwartet.

Das Offene Atelier hat seine Jubiläumsausstellung und Auktion der 25 Stühle für die Vielfalt umgewidmet und spendet den Auktionserlös für die Unterbringung und Versorgung geflüchteter Menschen aus der Ukraine in der Bergischen Diakonie. Informationen dazu findet man hier oder über die Startseite der Bergischen Diakonie.

Die Tafel Niederberg ist Sammelstelle für gezielte Sachspendenpakete in die Ukraine. Von dort aus werden die Pakete an das Generalkonsulat der Ukraine und die ukrainische Kirchengemeinde in Düsseldorf für den Transport in die Ukraine geliefert. Die dortigen Organisatoren übernehmen den direkten Transport in die betroffenen Gebiete an den Grenzen und nach Möglichkeiten direkt in die Ukraine.

Spenden für Unterbringung und Begleitung der geflüchteten Menschen werden auf dem Spendenkonto der Bergischen Diakonie: IBAN: DE74370205000000424242 mit dem Verwendungszweck: Ukraine Wohnraum und Versorgung gerne angenommen.

Informationen gibt es bei Renate Zanjani, Zentrale Unternehmenskommunikation, BDA Bergische Diakonie Aprath, Otto-Ohl-Weg 10 in Wülfrath. Telefon 0202 2729-603, Mobil: 0163 4 777 500, Mail: renate.zanjani@bergische-diakonie.de

Friedensandacht in der Stadtkirche am 4. März 

„Mit Bestürzung sehen wir auf die Ereignisse in der Ukraine“, erklärt Pfarrer Ingolf Kriegsmann. Die Wülfrather Kirchen – evangelische, katholische Kirche und die Freie evangelische Gemeinde – planen für Freitag den 4. März ab 18.30 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet in der Evangelischen Stadtkirche.

„Wir wollen dort für die Menschen in der Ukraine beten und an sie denken. In einer Andacht werden wir für die Opfer des Krieges Kerzen entzünden und um das baldige Ende des Krieges Ukraine und um den Frieden in Osteuropa bitten.“ Es laden ein Pfarrer Ingolf Kriegsmann, Pfarrer Herbert Ullmann und Pastorin Elritia Le Roux im Namen der Gemeinden.

Friedensgebete in Düssel – freitags

In der Kirche St. Maximin in Düssel findet jeweils freitags ab 19 Uhr ein „ökumenisches Friedensgebet für Europa“ statt. Start ist am 4. März.

1. März

Solidaritätsbekundung am 2. März

In Wülfrath findet auf dem Heumarkt am Mittwoch, 2. März, ab 16 Uhr eine Demonstration für den Frieden in der Ukraine statt. Unter anderem ruft die Initiative „Fridays for Future“ hierzu auf. Eine Anmeldung sei nicht notwendig, „einfach vorbeikommen“, heißt es.